Programme um Betriebs-Systeme in einer virtuellen Umgebung laufen zu lassen gibt es schon länger im Windows-Bereich. Aber auch unter dem Betriebs-System MacOSX gibt es immer mehr Möglichkeiten dies zu tun. Virtuelle Systeme muss man sich als ein Programm vorstellen, welches einen gesicherten Platz auf der Festplatte anlegt, in dem ein fremdes Betriebs-System ablaufen kann. Man muss also keine Festplatte formatieren oder partitionieren, sondern ruft das virtuelle System auf und startet das Betriebs-System. VM-Ware ist einer der Vorreiter dieser Technologie. Auf der Apple Expo zeiget Vmware die Beta-Version 1.1 Das virtuelle System kann alle Betriebs-Systeme laufen lassen, die für 32 und 64 Bit Betriebs-Systeme entwickelt wurden. Gerade die Ausführung von 64Bit-Programmen ist interessant. Denn 64 Bit-Systeme arbeiten, Dank der breitbandigeren Verarbeitung von Daten, schneller als 32 Bit-Systeme. In der Regel sind virtuell ablaufende Systeme zwar immer etwas langsamer als Systeme, die direkt auf einem Rechner installiert sind, aber VMware ist so schnell, dass man auch speicherhungrige 3D-Games spielen kann. Auch das Ausführen von Windows-Programmen auf dem Mac-Desktop ist möglich, man kann also den Windows-Desktop ausblenden. Darüber hinaus kann man sogar auf eine Windows-Partition zugreifen, die man mit BootCamp auf seinem Mac installiert hat. Die Software gibt es als Testversion zum Download, kostet ansonsten rund 60 Euro.
Videopier nennt sich ein neues Software-Tool aus dem französischen Software-Haus Aquafadas. Es ermöglicht den Zugriff auf Videodaten von Camcordern, die von MacOSX nicht (von Hause aus) unterstütz werden. Meist liegt das an den verwendeten Videocodecs, die die Camcorder-Hersteller verwenden. Vor allem mit MPEG2-Camcordern kann dies vorkommen. Videopier nimmt über Firewire oder USB Kontakt zu den Kamera auf, und zieht sich die Videos auf die Platte. Wenn es gewünscht ist, konvertiert die Software auch die Videofiles in ein iMovie-kompatibles Format, zum Beispiel DV. Die Software soll rund 39 Euro kosten.