Seit einiger Zeit gibt es neue intelligente Suchmaschinen, die gefundene Seiten danach durchforsten, ob es weitere gemeinsame Stichwörter gibt, die in der Suchanfrage nicht eingegeben wurden. Die so gefundenen Relationen werden in der Ergebnisliste in Gruppen, als „document clusters“ angezeigt.
Mnemomap:
Die Suchmaschine mit dem unaussprechlichen Namen arbeitet nach diesem Prinzip. In Echtzeit wird die Suche verfeinert, das heißt, dem Suchbegriff werden automatisch weitere Stichwörter hinzugefügt, um die Suche zu verbessern. Auch hier werden Gemeinsamkeiten zu anderen Begriffen, Synonyme und Zusammenhänge hergestellt und anschließend übersichtlich aufgezeigt.
Clusty:
Auch bei Clusty findet eine inhaltliche Vorsortierung statt. Links stehen die ermittelten Gruppen, rechts die Einträge. Daneben wird genau angezeigt, welche Suchmaschinen durchforstet wurden.
Kartoo:
Nach einem ähnlichen Prinzip arbeitet auch die Suchmaschine Kartoo. Allerdings werden hier die gefundenen Treffer als Karte dargestellt. Je größer die Ergebnisblätter sind, desto wichtiger.
Aber trotz vieler neuer Suchmaschinen, einige Dokumente findet man einfach nicht. Datenbanken zum Beispiel sind häufig Passwort geschützt oder kostenpflichtig. Deshalb werden sie von den Suchrobotern nicht entdeckt. Ganz wichtig für User, die spezielle Antworten suchen: hier reicht eine normale Suchmaschine nicht aus. Sie sollte vielmehr genauso spezifisch sein, wie die Anfrage. Auch Fach-Foren sind ein guter Ort, um spezielle Antworten zu finden. Denn eins steht fest, auch wenn es Suchmaschinen mit riesigen Datenbeständen gibt, man muss schon genau wissen, wo man suchen muss, um tatsächlich die richtigen Antworten zu finden.
Eine schöne Liste mit allerlei speziellen Datenbanken findet man zum Beispiel auf www.suchfibel.de