Leuchtende bunte Ostereier mit Farben aus der Natur
Der Tipp in Kürze vom 23. März 2005
© dpa
Sud der Roten Beete, Mateblätter, der Saft getrockneter Heidelbeeren, das kräftig rote Karmin, das goldgelbe Kurkuma, angereichert mit etwas Pottasche - das ist kein Rezept aus der mittelalterlichen Hexenküche, sondern es handelt sich um Stoffe, mit denen man Ostereier bunt färben kann, ohne Farbstoffe wie Azorubin E 122 zu verwenden; solche Azofarben können bei empfindlichen Menschen allergen wirken. Die Angaben in den folgenden Rezepten sind ungefähre Maße und gelten für weiße Eier.
Meist geht man von 300 ml Wasser aus, 25 g der Naturfarbstoffe, 1 El Alaun oder Essig (beides, auch Pottasche, verstärken den Farbton). Die Naturfarbstoffe zunächst in kaltem Wasser einweichen und eine halbe Stunde ziehen lassen. Anschließend zehn Minuten aufkochen; Alaun hinzufügen und dann erst die Eier mitkochen.
Farbspiele:
gelb: Kamille, Kümmel, Safran, Kurkuma, Johanniskraut oder Gelbholz
gelbbraun: Zwiebelschalen
braun: Schwarzer Tee, Walnussschalen
rot bis orange: Sandelholz
rot: Rotkohl, Rote Beete
karminrot bis rosa: Rotholz, Cochenille
rosa: Preiselbeeren
violett: Blaubeersaft
graublau: Stockrosenblüten
bläulich: Holundersaft
grün: Spinat, Brennnesseln, Mateblätter


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