Ausstellung in Basel zeigt, wie das Gehirn funktioniert
Die Macher wollen seine Vielschichtigkeit, Komplexität, Sensibilität näherbringen
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Das Anatomische Museum in Basel zeigt bis August 2009 die Ausstellung "Das menschliche Gehirn - ein unerforschtes Organ". Ziel der Ausstellungsmacher ist es, mit aktuellen Themen die Vielschichtigkeit, Komplexität und Sensibilität der Gehirnfunktionen näherbringen und so das Verständnis für die Hirnforschung fördern. Das menschliche Gehirn hat drei Hauptstrukturen: Hirnstamm, Kleinhirn und Großhirn. Der Hirnstamm steuert vor allem lebenswichtige Funktionen wie Atmung und Kreislauf.
Das Kleinhirn ist für Muskelkoordination, Gleichgewicht und Haltung verantwortlich. Das Großhirn setzt sich aus zwei Hälften zusammen, die über Nervenbahnen verbunden sind. Obwohl es symmetrisch erscheint, werden einige komplizierte Vorgänge wie Sprechen und Schreiben von einer - der dominanten - Hirnhälfte gesteuert.
Bei Rechtshändern ist immer die linke Seite die dominante. Aber selbst bei Linkshändern ist die linke Hemisphäre meist dominant. Die nichtdominante Seite spielt eine wichtige Rolle bei der räumlichen Orientierung und ist außerdem an kreativen Aktionen beteiligt. Verschiedene Bereiche des Gehirns sind besonderen Funktionen zugeordnet: So enthält der Hinterhauptlappen Sehzentren, der Schläfenlappen Hörzentren.
Bei Schäden - etwa einem Schlaganfall - in der rechten Hirnhälfte können unter anderem Probleme mit der Orientierung, der Aufmerksamkeit und der Kreativität drohen. Wird die linke Hirnhälfte geschädigt, ist dagegen oft die Sprache gestört. Unter Umständen kann die intakte Hirnhälfte durch Training einen gewissen Teil der Aufgaben der geschädigten Hälfte übernehmen.

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Die Regionen des Gehirns


Das Gehirn: Wie die Informationen verarbeitet werden

Virtuelle Tour durch das Anatomische Museum Basel

30.03.2009 / jus mit Material der dpa
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