Rheuma und Arthritis
Kurz und bündig
Gentherapie bei Arthritis

Deutsches Arthrose-Forum
Rheumaforum
"Seltene Säure sorgt für Rheuma"
"Gene für Autoimmun-Erkrankungen"
"Kein Geld für Rheuma-Patienten"
"Schlafhormone gegen Rheuma-Schmerzen"
"Autoimmun-Krankheiten natürlich ausgelöst"
Foto An der Düsseldorfer Uniklinik haben Ärzte einen Ansatz gefunden, um Arthritis zumindest für eine gewisse Zeit zu bekämpfen. Dafür werden den Patienten während einer Operation Zellen aus dem Handgelenk entnommen. Diese Zellen vermehren die Forscher dann im Labor und pflanzen ihnen den Bauplan für ein bestimmtes Protein ein, der das Interleukin 1 blockieren soll. Interleukin 1 ist für die Zerstörung der Knochen und Knorpel in den Gelenken verantwortlich. Den Patienten werden diese gentechnisch veränderten Zellen dann 8 Wochen später direkt in die entzündeten Gelenke eingespritzt. Die ersten Ergebnisse dieser Studie zeigen nun, dass die Patienten zwar zunächst ohne Beschwerden sind, doch der Schmerz kommt zurück. Deshalb wollen die Wissenschaftler nun in zwei weiteren Studien einen Weg finden, die Krankheit auch dauerhaft zu kämpfen. Bis dahin wird es aber wohl noch mindestens fünf Jahre dauern.
Ansprechpartner
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Orthopädische Klinik, Dr. med Axel Baltzer, Moorenstr.5, D 40225 Düsseldorf


nano onlinemp / 3sat ist nicht verantwortlich für den Inhalt externer Links