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An der Düsseldorfer Uniklinik haben Ärzte einen Ansatz gefunden, um Arthritis zumindest für eine gewisse Zeit zu bekämpfen. Dafür werden den Patienten während einer Operation Zellen aus dem Handgelenk entnommen. Diese Zellen vermehren die Forscher dann im Labor und pflanzen ihnen den Bauplan für ein bestimmtes Protein ein, der das Interleukin 1 blockieren soll. Interleukin 1 ist für die Zerstörung der Knochen und Knorpel in den Gelenken verantwortlich. Den Patienten werden diese gentechnisch veränderten Zellen dann 8 Wochen später direkt in die entzündeten Gelenke eingespritzt. Die ersten Ergebnisse dieser Studie zeigen nun, dass die Patienten zwar zunächst ohne Beschwerden sind, doch der Schmerz kommt zurück. Deshalb wollen die Wissenschaftler nun in zwei weiteren Studien einen Weg finden, die Krankheit auch dauerhaft zu kämpfen. Bis dahin wird es aber wohl noch mindestens fünf Jahre dauern.
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