Fast eine Milliarde Menschen weltweit seien immer noch nicht ausreichend mit Trinkwasser versorgt, heißt es vom UN-Kinderhilfswerk Unicef. Besonders schlecht sei die Situation in Afrika südlich der Sahara.
Um auf die Bedeutung des Wassers für das tägliche Leben aufmerksam zu machen, haben die Vereinten Nationen Ende 1992 den 22. März zum Weltwassertag erklärt. Seit 1993 findet er jedes Jahr statt. Neben den Vereinten Nationen nutzen auch viele nichtstaatliche Organisationen den Tag, um kritische Themen öffentlich zu machen. Dabei wird stets daran erinnert, dass eine Milliarde Menschen keinen Zugang zu sicherem Trinkwasser haben. Oder auch, dass die Geschlechtszugehörigkeit beim Wasserzugang eine Rolle spielt: Denn Frauen ist in vielen Ländern die Pflicht aufgebürdet, weite Wege für das Holen des Trinkwassers auf sich zu nehmen.