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Forscher überwinden theoretisch beliebig große Distanzen
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Große Distanzen per Quanten
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"Wir haben damit zwei große Probleme der Quantenkryptographie überwunden", sagt Christian Monyk von den "Austrian Research Centers". "Wir können sicherstellen, dass sich damit nicht nur zwei Partner, die sich vorher kennen und eine gemeinsame Glasfaserverbindung haben, miteinander verständigen können. Zudem haben wir damit das Distanzproblem überwunden: Quantenkryptografie funktioniert nur über eine limitierte Distanz von einigen Kilometern - mit der Netzwerkstruktur können wir beliebig weite Distanzen überbrücken." Im Versuchsnetz verbinden sieben Links Wien und St. Pölten über Glasfaserkabel miteinander über eine Strecke von 82 Kilometern. In jedem Knotenpunkt erzeugen Module die Schlüssel.
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Chaotisches Rauschen im Laser versteckt Nachrichten
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Abhören ist physikalisch ausgeschlossen
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Auch der Würzburger Physiker Prof. Wolfgang Kinzel schickt seine Nachrichten mit einem Laser - so, dass niemand die Botschaften mithören kann. "Ein chaotischer Laserstrahl wird mit einer Nachricht moduliert", erklärt Kinzel. Für einen Lauscher, bleibe die Botschaft verborgen, denn sowohl mit oder ohne Nachricht ändert sich die Intensität des Laserstrahles unregelmäßig und unberechenbar. Um das Signal wieder hervorzukitzeln, nutzt der Physiker einen Laserstrahl, der identisch verrauscht ist.
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Mathematische Verfahren können alte Schlüssel knacken
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Herkömmliche Verschlüsselung kann geknackt werden
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"Die normale asymmetrische Kryptografie, die heutzutage verwendet wird, um Schlüssel auszutauschen kann von einem Tag auf den anderen unsicher sein", so Thomas Länger von den "Austrian Research Centers". "Es ist nicht mal bewiesen, dass es keine Verfahren gibt, mit denen es auf algebraische Art und Weise geknackt werden kann." Softwarespezialist Josef Pichlmayr sagt: "Wenn der Sender unsicher ist oder der Empfänger unsicher ist, dann hilft es mir natürlich nicht, wenn der Weg an sich sicher ist.", Herkömmliche Kupferleitungen können Quantenkryptographie nicht übertragen, notwendig sind die lichtleitenden Glasfasern.
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Am EU-Projekt "Entwicklung eines globalen Netzes zur sicheren Kommunikation auf Quantenkryptographie" (SECOQC) sind 41 Wissenschaftler beteiligt. Die Union hat mit 11,4 Millionen Euro in vier Jahren die Grundlagen für ein Quantenkryptographie-Netz geschaffen. Die Forscher stammen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Belgien, der Tschechischen Republik, Dänemark, Frankreich, Italien, Schweden, Großbritannien, Kanada und Russland.
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