"nano" rund um die Uhr gucken: unser Web-TV-Angebot
Hier finden Sie einige ausgewählte "nano"-Beiträge zum "Immer wieder gucken"
"Manche Autisten können auch Mitgefühl empfinden"
"Menschen mit Asperger-Syndom nehmen Anteil, sie haben Mitgefühl für jemanden, dem es gerade nicht so gut geht", schildert die Diplom-Psychologin Isabel Dziobek ihre Forschungsergebnisse mit Menschen, die unter dem Asperger-Syndrom leiden. "Jemand mit Asperger-Syndrom mag Probleme haben, Freundschaften und stabile Partnerschaften aufzubauen, aber er kann soweit sozial interagieren, dass er auch meistens einen Beruf ausüben oder studieren kann."
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Mehr zum aktuellen Stand der Forschung finden Sie in unserem Web-TV.
Hintergrund-Informationen
Krippenpädagogik soll bei den ganz Kleinen ansetzen
Kinderkrippen, die nach dem Konzept von Emmi Pikler arbeiten, achten schon bei den noch ganz Kleinen auf eine mehrwöchige Eingewöhnung, feste Bezugspersonen und nicht zu große Gruppen. Ein Prinzip der Pikler-Pädagogik ist, dass Kinder von alleine lernen, aber auch Anregungen und Freiräume brauchen, um sich selbständig zu entwickeln. Große Gruppen, Zwänge und starre Programme kommen bei diesem Erziehungsansatz nach Emmi Pikler deshalb nicht vor.
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Zum Thema sprechen wir mit der Sozialpädagogin Wiebke Wüstenberg von der FH Frankfurt
Hintergrund-Informationen
Radioaktives Isotop verrät Forschern das Knochenalter
Um das Alter von menschlichen Knochen zu bestimmen, nutzen Wissenschaftler die Radiokarbon-Methode: Der Hauptteil des in den menschlichen Körper eingebauten Kohlenstoffs besteht aus dem Isotop 12C, doch ein geringer Teil ist auch das 14C. Je älter die Knochen, desto geringer ist die Anzahl der 14C-Atome. Dabei gibt es sowieso schon sehr wenige - Auf eine Billion "normaler" Kohlenstoffatome kommt ein 14C-Atom.
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Hintergrund-Informationen
Bundesländer ziehen bei Deichen nicht an einem Strang
Die Landesregierung Brandenburg hat im Alleingang beschlossen, ihre Elbdeiche höher zu bauen als alle benachbarten Bundesländer. "Wir sehen natürlich, dass wir mit dieser Deicherhöhung mehr Sicherheit haben - wohl wissend um die Schwierigkeiten der Sachsen-Anhaltiner, die nun 70 Zentimeter unter unserer Deichhöhe liegen", sagt Jürger Herper, Bürgermeister in Rühstädt. Beim nächsten Hochwasser könnte Brandenburg trocken bleiben und das Problem den Nachbarn weiterreichen.
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Unser Schwerpunkt rund um Hochwasser
Hintergrund-Informationen
Ein Bogen aus Schutt versorgt den G-Ring des Saturn
© Science
Ein Schuttbogen versorgt den G-Ring des Saturn, haben Forscher um Matthew M. Hedman von der Cornell-Universität in Ithaca sowie Sascha Kempf vom Max-Planck.Institut für Kernphysik herausgefunden. Der Ring besteht aus vereisten Objekten in der Größe von wenigen Zentimetern bis zu einem Meter und ko-rotiert mit Mimas.
Saturns G-Ring bei einer vollen Umdrehung
Ein Bogen aus heller Materie am Rand des G-Rings
Infografik "Unser Sonnensystem" (Flash-Animation)
Unser Schwerpunkt: "Saturn: der beringte Planet wird neu erkundet"
Hintergrund-Informationen
Die ersten sieben Gemeinschaftsschulen sind genehmigt
Mit Beginn des neuen Schuljahrs am 1. August 2007 nehmen in Schleswig-Holstein die ersten sieben Gemeinschaftsschulen mit zusammen 750 Schülern die Arbeit auf. "Das ist der Beginn einer neuen Ära im schleswig-holsteinischen Bildungssystem", sagte Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave (SPD). Der Kerngedanke der Gemeinschaftsschule besteht darin, dass die Schüler nach dem Vorbild aus Skandinavien bis Ende der 10. Klasse möglichst lange gemeinsam lernen.
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Zum Thema sprachen wir mit Ernst Rösner vom Dortmunder Institut für Schulentwicklung
Unser Schwerpunkt: "Deutsche Schulen in der Bildungs-Schieflage?"
Hintergrund-Informationen
Ausstellung in Speyer zeigt Attila, die "Gottesgeißel"
© dpa
Als eine Strafe Gottes aus heiterem Himmel empfanden die Menschen an der Wende der Antike zum Mittelalter den Einfall der Reiterhorden. Wie ein wilder Insektenschwarm, so berichten römische und frühmittelalterliche Chronisten, fielen die Hunnen im vierten Jahrhundert in Europa ein und trieben ein Jahrhundert lang ganze Völker vor sich her. Der Schock des tödlichen Hunnenschwarms ist untrennbar mit dem sagenumwobenen König Attila (etwa 395-453) verbunden.
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Hintergrund-Informationen
Zwei Projekte wollen Klima bei der Urlaubsreise schützen
Die Projekte von Atmosfair sparen mehr als 10.000 Tonnen Kohlendioxid (CO2) pro Jahr ein. Gibt man auf Atmosfair sein Reiseziel ein, kann man ermitteln, wie viel CO2 die Flugreise verursacht. Außerdem zeigt die Seite die Gebühr an, die der Fluggast überweisen sollte, um sein persönliches Klimakonto auszugleichen. Das Geld fließt in Klimaschutzprojekte, die Treibhausgas-Emissionen sparen wie Solarenergie, Wasser- oder Windkraft.
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Hintergrund-Informationen
Mit einfachen Symbolen erkennt der Laie schnell den Pilz
© Kosmos
Der handliche Naturführer "Essbare Pilze und ihre giftigen Doppelgänger" leistet praktische Hilfe beim Sammeln und informiert kurz, aber detailliert über Vorkommen und besondere Merkmale der Pilze wie Form oder Oberflächenstruktur. Dank einfacher Symbole erkennt auch der Laie schnell den Speisewert des Pilzes. Die Deutsche Gesellschaft für Mykologie (DGfM), der bundesweit tätige Zusammenschluss von Sammlern und Pilzforschern, rät gerade weniger erfahrenen Sammlern, nur solche Pilze zu pflücken und zuzubereiten, die sie sicher kennen.
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Hintergrund-Informationen
Sonderausstellung mit mehr als 200 Robotern in Berlin
© dpa
Die Sonderausstellung "Die Roboter kommen!" im Berliner Museum für Kommunikation stellt die Geschichte der Maschinen und aktuelle Techniken vor. Dazu sind mehr als 200 Spielroboter, Marionetten, Filmrequisiten und fußballspielende, hundeähnliche Maschinen zu sehen. Zu den Höhepunkten gehören ein Trompeterautomat aus den 19. Jahrhundert, die Nachbildung einer Requisite aus Fritz Langs Stummfilm "Metropolis" sowie eine Puppe aus dem Musikvideo "All Is Full Of Love" der isländischen Sängerin Björk.
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Unser Schwerpunkt rund um Roboter
Hintergrund-Informationen
Projekt "Praxisklasse" fördert schulmüde Jugendliche
Gegen die "Schulmüdigkeit" will das Berliner Projekt "Praxisklassen in der Hauptschule" angehen. An der Motivationsmaßnahme sind 112 Schüler beteiligt, die zuvor wochenlang nicht zum Unterricht erschienen waren. Die Teilnehmer müssen nur an zwei Werktagen die Schulbank drücken. An den restlichen drei Werktagen sind sie auf die jeweiligen Betriebe verteilt. Dabei sie zwischen Berufsfeldern wie Metall und Holz, Fahrradtechnik, Friseur und Körperpflege oder Gastronomie wählen.
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Unser Schwerpunkt: "Deutsche Schulen in der Bildungs-Schieflage?"
Hintergrund-Informationen
Tumorzellen schneiden sich einen Pfad durchs Gewebe
© Uni Würzburg
Tumorzellen zerschneiden bei ihrer Wanderung durch den Körper das Gewebe mit molekularen "Scheren" erst, wenn es für sie eng wird. Das hat ein internationales Forscherteam aus Würzburg, den USA und Kanada gezeigt. "Danach wird ein Teil der losen Enden wieder zusammengeflickt, damit die hinteren auch noch Gewebe zum Abstützen haben", berichtet Prof. Peter Friedl.
Einzelne Tumorzelle (rot), die durch ein Kollagengewebe (grün) wandert. Wo es zu eng wird, schneiden molekulare Helfer (Proteasen) den Weg frei. (Film zeigt 8 Stunden Beobachtungszeit. Gewebeausschnitt hat eine Größe von 375x500 mm.)
Wie oben. D zeigt, wie Gewebefasern, die sich gürtelartig um die Zelle legen, geschnitten (gelb) und weggedrückt werden. (Film zeigt 25 Minuten Beobachtungszeit. Gewebeausschnitt hat eine Größe von 80x80 mm)
Tumormasse, die im Gewebe wandert. Links die normale Wanderung, rechts wurden die Scheren der Zellen, die Proteasen, blockiert. Folge: Nur noch einzelne Zellen kommen voran, die Tumormasse kommt als ganzes nicht mehr vorwärts. (Film zeigt 5Stunden Beobachtungszeit. Gewebeausschnitt hat eine Größe von 300x500 mm)
Tumormasse: (grün: Zytoskelett der Zelle, rot/gelb: Zellkern), Gewebe: grau, dort wo Gewebe abgebaut wird: blau (Film zeigt 14 mm tiefe Schnitte. Gewebeausschnitt hat eine Größe von 375x375 mm)
Abschnitt a: Die Pfeile geben an, wo Gewebe (grau) durch die Tumorzellen (grün) zerstört wird. Abschnitt b: Formation kollektiver Invasion: Eine Tumormasse (am grünen Zellkörper zu erkennen) wandert von oben in ein Gewebe (schwarz) ein. Die Masse bildet riesige Röhren aus, in denen mehrere Zellen nebeneinander Platz finden. Blaue Stellen geben an, wo das Gewebe von der Zelle geschnitten wird. (Film zeigt 5Stunden Beobachtungszeit. Gewebeausschnitt hat eine Größe von 375x375 mm)
Teures Wohngebiet liegt auf größter bewohnter Altlast
Im Stadtteil Osnabrück-Wüste steht die größte bewohnte Altlast Deutschlands; im zweitteuersten Wohngebiet der Stadt sind 1800 Grundstücke verseucht. In dem Gebiet, das früher als Abfall-Deponie genutzt wurde, müssen die verseuchten Böden abgetragen und ersetzt werden. Angeblich brachten erst gesundheitliche Beschwerden der Anwohner das Amt auf die Spur der Gifte und des Mülls. Neben Teilen alter Krüge aus den 1920er Jahren lassen sich auch polyzyklische Kohlenwasserstoffe (PAK) und Blei finden.
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Hintergrund-Informationen
EU-Kommision legt Rahmenrichtline für Bodenschutz vor
Laut einer Folgekosten-Analyse kostet verseuchter Boden in Europa 38 Milliarden Euro pro Jahr. Diese Last tragen die Bürger, nicht die Verursacher. Barbara Helferich von der EU-Umweltkommission schätzt, dass es mindestens 3,5 Millionen kontaminierte Flächen in Europa gibt. Die EU-Kommission legte deshalb eine Rahmenrichtlinie für den Bodenschutz vor. Darin verlangt sie umfangreiche Maßnahmen. Denn nicht nur die Bodenverseuchung selbst ist ein Problem, sondern auch die Bodenversiegelung.
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Hintergrund-Informationen
"nano"-Camp 2007: Wissenschaft als Abenteuer erleben
Zwölf Jugendliche erleben vom 9. bis 15. Juni 2007 Wissenschaft als Abenteuer: Das 3sat-Zukunftsmagazin "nano" und die Ruhr-Universität Bochum laden 16- bis 18-jährige Jugendliche ins sechste "nano"-Camp. Eine Woche lang werden die zwölf Teilnehmer Spaß beim eigenen Experimentieren in den Labors sowie am Lagerfeuer haben. Hier sehen Sie die Hintergrund-Berichte:
Sonntag  Montag  Dienstag  Mittwoch  Donnerstag 
Anmoderation  Anmoderation  Anmoderation  Anmoderation  Anmoderation 
Reportage  Bericht  Reportage  Bericht  Bericht 
Abmoderation  Moderation  Moderation  Moderation  Moderation 
  Reportage  Bericht  Reportage  Reportage 
  Abmoderation  Moderation  Abmoderation  Abmoderation 
    Reportage     
    Abmoderation     
"nano spezial" zur Woche der Umwelt
© Rainer Weisflog
Bundespräsident Horst Köhler lädt am 5. und 6. Juni 2006 in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt zur dritten "Woche der Umwelt" ein. Im Park des Schlosses Bellevue werden 187 Aussteller ihre Produkte zeigen. Im Mittelpunkt steht dabei der Klimaschutz. Erstmals wird auch der Naturschutz ein Thema sein, teilte das Präsidialamt mit. Mit moderner Technik ließen sich 35 bis 45 Prozent der Energie einsparen, sagte der Generalsekretär der Umweltstiftung, Fritz Brickwedde.
Die ganze Sendung in unserem Web-TV
Infos zur Sendung
Bereits jeder fünfte Staphylococcus ist multiresistent
Immer häufiger erkranken Patienten in Kliniken an Infektionen mit multiresistenten Keimen. Bereits mehr als jede fünfte Infektion ist auf den Erreger Staphylococcus aureus zurückzuführen, dem das Antibiotikum Methicillin nichts mehr anhaben kann. "Wir müssen auf alternative Präparate ausweichen, die meistens einen schlechteren Wirkspiegel am Infektionsort erzielen", beschreibt Hygieniker Prof. Uwe Frank. Hinzu komme, dass sie häufig stärkere Nebenwirkungen haben.
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Hintergrund-Informationen
Mit Streptomyces-Mutanten zu Antibiotika aus Bakterien
Forscher der Uni Tübingen arbeiten daran, Streptomyces-Bakterien dazu zu bringen, neue Antibiotika zu produzieren, um sie gegen multiresistente Erreger wie Staphylococcus aureus einzusetzen. Die Wissenschaftler haben verschiedene natürliche Antibiotika näher untersucht, um herauszufinden, welche Teile der Moleküle essenziell für die Wirkung gegen Bakterien sind. Sie wollen andere Teile der Moleküle variieren und so Antibiotika entwerfen, die gegen Krankheitserreger aktiver sind.
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Hintergrund-Informationen
Hubble kartiert mysteriöse Dunkle Materie im Universum
© reuters
Das Weltraumteleskop "Hubble" hat einen der bislang stärksten Beweise für die Existenz der mysteriösen Dunklen Materie im All geliefert. In einem fünf Milliarden Lichtjahre entfernten Galaxienhaufen entdeckten Forscher mit dem Teleskop einen Ring aus der rätselhaften Substanz. Dunkle Materie, deren Zusammensetzung völlig unbekannt ist, findet sich im Universum mindestens fünf mal häufiger als gewöhnliche Materie, aus der Sterne und Planeten aufgebaut sind.
Film der Nasa (engl.) im Web-TV
Schwerpunkt: "Was ist das Universum? Die Suche nach der Weltformel"
Hintergrund-Informationen
Die Schönheit des Alten Ägyptens liegt in Hildesheim
Der Schönheit im Alten Ägypten ist eine Sonderausstellung im "Roemer- und Pelizaeus-Museum" in Hildesheim gewidmet. Die Ausstellung zeigt Bilder von Königen und Gottheiten, Schmuck und Gegenstände der Körperpflege sowie den Schönheitskult bei der Grabausstattung, wie das Museum mitteilte. Mit dem Begriff Schönheit verbanden die Ägypter nicht nur die äußere, sondern auch die innere Schönheit und die Sehnsucht nach ewiger Vollkommenheit im Jenseits. Sehen Sie Impressionen aus dem Museum und dem Grab des Sennefer in unserem Web-TV.
Impressionen in unserem Web-TV.
Infos zur Ausstellung
US-Forscher entdecken den bisher heißesten Planeten
© Nasa-JPL-Caltech
US-Astronomen haben mit Hilfe eines Infrarot- Teleskops den bisher heißesten Planeten entdeckt. Er heißt HD 149026b, befindet sich 279 Lichtjahre entfernt im Sternbild Herkules und weist auf seiner Sonnenseite eine Temperatur von 2038 Grad Celsius auf, wie die Nasa mitteilte. Errechnet wurde dies anhand von Daten des "Spitzer"- Weltraumteleskops, das die Abschwächung des Infrarotlichts gemessen hatte, die dann auftritt, wenn der Gasplanet in seinem Orbit hinter seinem Stern verschwindet.
Sehen Sie die Animation in unserem Web-TV
Unser Schwerpunkt zu extrasolaren Planeten
Hintergrund-Informationen
Wärmespeicher und Sonnenlicht für Gewächshäuser
Ein in den Niederlanden entwickeltes Gewächshaus nutzt ausschließlich Sonnenenergie, um zu Heizen. Im Sommer wird warmes Wasser in den Boden gepumpt, um dort die Wärme für den Winter zu liefern. Die Energie reicht nicht nur für eine konstante Temperatur von 25 Grad, sondern reicht aus, sogar noch ein benachbartes Gewächshaus mitzuheizen. Die Betreiber nutzen dazu natürliche, unbewegliche Grundwasservorkommen. Diese Aquifere, eine Form von Brunnen, reichen in 100 Metern Tiefe.
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Hintergrund-Informationen
Forscher wollen defekte durch geklonte Zellen ersetzen
"Ich verstehe das nicht, weil Deutschland nicht nur ein demokratisches, sondern auch ein wissenschaftliches Land ist", sagt Stammzellforscher Miodrag Stojkovic zum deutschen Stammzell-Gesetz. Er arbeitet aus einem bestimmten Grund in Spanien: 2006 hat sich das spanische Parlament nach langer Diskussion für das therapeutische Klonen ausgesprochen. Sobald das Gesetz umgesetzt ist, wollen sie defekte Körperzellen mit geklonten ersetzen.
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Schwerpunkt zum Thema
Hintergrund-Informationen
"Die Europäische Union benötigt eigentlich 2,2 Erden"
Die EU verbraucht 2,2 Mal so viele natürliche Ressourcen, wie ihr auf Grund der biologischen Gegebenheiten zustünden, rechnet die Umweltorganisation WWF vor. In der EU leben sieben Prozent der Weltbevölkerung, aber ihr Anteil am globalen Rohstoffverbrauch beträgt rund 17 Prozent. Die Analyse beruht auf einer Modellrechnung, die als "ökologischer Fußabdruck" bezeichnet wird. Dabei wird der Verbrauch an natürlichen Ressourcen in Fläche umgerechnet.
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Hintergrund: Ökologischer Fußabdruck rechnet Verbrauch natürlicher Ressourcen in Fläche um
Hintergrund: UN-Klimarat: "Nur noch acht Jahre zur Klimarettung"
Mit Cobia-Fischen klappt die ökologische Fischzucht gut
Mit seinen umweltfreundlichen Ideen will Brian O'Hanlon die Fischzucht von ihrem schlechten Ruf befreien und die Überfischung der Welt-Meere stoppen. Er hält seine Cobia-Fische im offenen Meer in drei Käfigen, die jeweils bestückt mit 20.000 Fischen in 30 Meter Tiefe am Meeresboden verankert sind. Der Cobia eignet sich auch deshalb gut für die ökologische Zucht, weil er sich zehn Mal schneller vermehrt als andere Fische. Da sich der Fisch so gut entwickelt, muss man ihn nicht ausschließlich mit Fisch füttern.
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Hintergrund-Informationen
Brainport ermöglicht es Blinden, mit der Zunge zu sehen
Das Sensor-Gerät "Brainport" ermöglicht es Blinden, mit der Zunge zu sehen. Ein Sensor auf der Zunge sendet den visuellen Input einer Videokamera in elektronisch kodierter Form an das Gehirn, wo die Daten auf die gleiche Weise verarbeitet werden wie die Daten, die durch ein sehendes Auge an das Gehirn geschickt werden.
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Unser Schwerpunkt zum Thema "blinde Menschen"
Hintergrund-Informationen
Erster bewohnbarer Planet bei anderem Stern entdeckt
© Eso
Astronomen haben nach eigenen Angaben den ersten bewohnbaren Planeten außerhalb unseres Sonnensystems entdeckt. "Wir schätzen die Durchschnittstemperatur dieser Super-Erde auf 0 bis 40 Grad Celsius, so dass Wasser dort flüssig wäre", erläuterte Mitentdecker Stéphane Udry vom Observatorium Genf. Der namenlose Planet ist etwa anderthalb Mal so groß wie die Erde und hat rund fünf Mal so viel Masse, wie die Europäische Südsternwarte am Dienstag, 24. April 2007 in Garching bei München mitteilte.
Beitrag der Eso im Web-TV
Schwerpunkt zum Thema
Hintergrund-Informationen
"Mit Spitzentechnologie bleiben wir Exportweltmeister"
"Meiner Meinung nach können wir den Titel Exportweltmeister verteidigen, wenn es uns gelingt Spitzentechnologie in bereits bestehende Produkte aus dem Hochtechnologiesektor zu integrieren", sagt Oliver Koppel vom Institut der deutschen Wirtschaft, "und durch gelungen Kombination interessante Produkte für den Konsumenten zu entwickeln." Deutschland war nach Angaben der Welthandelsorganisation (WTO) 2006 Exportweltmeister, doch China ist ihm schon auf den Fersen.
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Hintergrund-Informationen
Wirtschaftsfördung im Osten vor allem für die Cluster
Um den Osten wirtschaftlich zu stärken, sollten Fördermittel für den Aufbau Ost aus Sicht des stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion, Klaas Hübner, auf die Ballungszentren konzentriert werden. "Noch gibt es im Osten kreative Fördermöglichkeiten, aber wir müssen das Geld in die vorhandenen Cluster und vor allem in ganz neue Märkte investieren", sagte er. Ostdeutschland habe nur in den Branchen eine Zukunft, wo man nicht mit Billiglohnländern konkurrieren müsse.
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Hintergrund-Informationen
Die Filderschule in Stuttgart setzt ganz auf Autorität
Die Filderschule in Stuttgart wurde von mehreren Stiftungen als eine der besten Hauptschulen Deutschlands ausgezeichnet - damit das so bleibt, setzen die Lehrer auf Autorität. "Die Schüler wissen genau, was bei mir geht und was nicht", sagt Clara Gulde, seit 14 Jahren Erzieherin dort. "Wenn ich eine Klasse übernehme, dann gibt es ganz bestimmte Regeln, wie wir zum Teil gemeinsam in der Klasse aufstellen." Sie sammelt zu Beginn des Unterrichts die Handys ein, damit die Schüler sich auf den Unterricht konzentrieren.
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Unser Schwerpunkt zum Thema Schule und Bildung
Hintergrundinformation
Zellen aus heißem Gas sorgen für Stürme auf der Sonne
Flares
Chromosphäre
Korona
Sonnenflecken
Flares
Auf unserer Sonne geht es stürmischer zu als bislang gedacht. Das zeigen Bilder des Forschungssatelliten Hinode. Mit dem 2006 gestarteten Satelliten wollen die Wissenschaftler das Magnetfeld der Sonne erkunden und herausfinden, wie die heftigen Explosionen entstehen.
"Politiker wollen Artenschutz nicht ernsthaft umsetzen"
"Der Politik mangelt es nicht an Plänen und Strategien - das Problem ist die Umsetzung", meint Tamás Marghescu von der Internationalen Union zur Bewahrung der Natur und ihrer Resourcen (IUCN) über die Artenschutzpläne der führenden Industriestaaten (G8). "Wir müssen zunächst einmal Preise für die Nutzung der Natur und der Umwelt festsetzen - und beim Konsumieren dieser Güter müssen diese Preise bezahlt werden." Die Industrieländer haben die "Potsdamer Initiative" beschlossen.
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Hintergrund-Informationen
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel zum Artenschutz
Bundesumweltminister Gabriel auf der Pressekonferenz zum Treffen der G8-Umweltminister. Gabriel antwortet auf die Frage von "nano", ob die Potsdam-Initiative der Umweltminister nicht überflüssig sei, da es ja schon zahlreiche Artenschutzvereinbarungen auf internationaler Ebene gibt. Außerdem wollte nano vom Umweltminister wissen, ob zur Umsetzung der vielen Programme nicht die Möglichkeit von Sanktionen auf internationaler Ebene geschaffen werden muss.
Tamás Marghescu für einen nachhaltigen Artenschutz
Tamás Marghescu, Leiter des europäischen Regionalbüros der IUCN spricht sich im Interview mit "nano" für ein generelles Umdenken im Prozess der Nachhaltigkeit aus. Für die Nutzung der Natur müsse die Politik, Wirtschaft und Gesellschaft einen Preis zahlen. Artenschutzprogramme haben nur dann eine Chance, wenn es für die Nichtumsetzung auch Sanktionen gibt. Beim G8-Umweltministertreffen in Potsdam gehörte er zur Delegation der EU-Kommission.
Kanadakleiber entschlüsseln die Warnrufe von Meisen
©  University of Washington, C. Templeton
Kleiber können die Warnrufe von Meisen abhören und entschlüsseln. US-Forscher haben mit dieser Beobachtung nach eigenen Angaben erstmals nachgewiesen, dass Tiere die Alarmlaute einer fremden Art nicht nur erkennen, sondern auch den Inhalt deuten können. Der Kanadakleiber (Sitta canadensis) versteht die differenzierten Warnsignale der Schwarzkopfmeise (Poecile atricapillus)und reagiert darauf entsprechend. Sie hören auch die Informationen mit, die die Meisrufe transportieren.
Warnruf der Schwarzkopfmeise (Poecile atricapillus)
Gesang des Kanadakleibers (Sitta canadensis)
Transkulturelle Medizin
"Integration" ist das große Zukunftsprojekt der Politik. Ausländerbeauftragte sprechen von Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt, in den Schulen und im Alltag. Doch wie sieht es mit der interkulturellen Kommunikation im deutschen Gesundheitswesen aus? Denn im Sprechzimmer oder im Operationssaal treffen - im wahrsten Sinne des Wortes "Welten" aufeinander. Selbst wenn Arzt und Patientin die gleiche Sprache sprechen, heißt das noch lange nicht, dass sie einander wirklich auch "verstehen."
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Druckluftlager und Brennstoffzellen speichern Windkraft
Energieversorger "EnBW" will mit komprimierter Luft die Windschwankungen ausgleichen, die bis heute ein Kernproblem der Windkraft sind. Überschüssige Energie pumpt Luft unter hohem Druck in Lagerorte wie Salzstöcke, aus der sie dann wieder entlassen wird, wenn Energie benötigt wird. Allerdings ist der Wirkungsgrad recht niedrig, so dass die nächste Generation bis zu fünf Megawatt speichern soll. Damit könnte man die Leistung von 40 großen Windrädern von vier bis acht Stunden speichern.
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Unser Schwerpunkt zum Thema Energie
Unser Schwerpunkt zum Thema Windkraft
Hintergrund-Informationen
"Airbus verlagert Kernkompetenz in Richtung Toulouse"
"Man gibt Kernkompetenzen weg und weiß nicht, wie man diese wesentlichen technologischen Grundlagen in Zukunft sichern sollte." Flugzeugdesigner Prof. Werner Granzeier spricht sich gegen den Verkauf der Airbus-Standorte Nordenham, Varel und den auch zur Disposition stehende Standort Laupheim aus. Man könne davon sprechen, dass es für zukunftsbezogene Entwicklungen immer mehr eine Bewegung nach Toulouse gegeben habe, wo Kernkompetenzen konzentriert worden seien.
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Infografik: die Standorte
Unser Schwerpunkt zum Thema Flugzeuge
Hintergrund-Informationen
Deutschland exportiert seine Umweltverschmutzung
Die deutsche Wirtschaft hat einen Weg gefunden, ihre Verpflichtungen aus dem Kyoto-Protokoll zu umgehen, um wesentlich mehr Treibhausgase ausstoßen zu können, als selbst durch den externen Zukauf von ausländischen CO2-Zertifikaten erlaubt ist. China, für das keine Obergrenzen gelten, soll für Deutschland Kohlendioxid sparen und dafür aus Deutschland mit veralteten Techniken ausgerüstet werden. Die Bundesregierung mit Umweltminister Gabriel unterstützt diesen fragwürdigen Kurs.
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Hintergrund-Informationen
Web-TV: Deutschland kauft sich via China vom Klimaschutz frei
Textversion: Deutschland kauft sich via China vom Klimaschutz frei
Gespräch mit Sigmar Gabriel
Gespräch mit Jutta Kill
Gespräch mit Harald Fuhr
Spezielle Förderung in der Schule für Legastheniker
Die Christopherusschule Oberurff hat sich auf Kinder mit der Lese-Rechtschreibschwäche spezialisiert und besitzt ein staatlich anerkanntes Legastheniezentrum. Dazu kommen spezielle Kurse: Das Marburger regelgeleitete Rechtschreibtraining führt die Kinder zur richtigen Orthographie, indem es Rechtschreibregeln aufbaut, das lautgetreue Rechtschreibtraining übt zunächst den Wortschatz, bei dem das geschriebene auch dem gesprochenen Wort entspricht.
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Hintergrund-Informationen
Genort auf Chromosom 15 ist an Legasthenie beteiligt
Ein Genort auf dem langen Arm des Chromosom 15 "spielt eine entscheidene Rolle bei der Entstehung von Legasthenie", weiß der der Würzburger Humangenetiker Tiemo Grimm. Er ist selbst Legastheniker - und das hat ihn auf die Spur der Gene gebracht: "Ich hatte von Anfang an Schwierigkeiten mit der Rechtschreibung. Da es weitere Betroffene in der Familie gab, galt das als Familieneigenschaft." Bei Kindern mit Legasthenie ist das Sammeln visueller Informationen schlechter koordiniert.
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Hintergrund-Informationen
Menschenmöglich: "nano" geht bis an die Grenzen
Kälte
Streicheln
Tränen
Hitze
Wie schnell kann ein Mensch reagieren? Wie viel Hitze kann man aushalten? Wie viel Kälte? Wie viel kann ein Mensch essen oder trinken? Einzelleistungen können die Grenzen menschlicher Leistungsfähigkeit allenfalls andeuten. Sie geben aber keine Auskunft über die absoluten Grenzen des Menschenmöglichen. "nano" will diese Grenzen wissenschaftlich abschätzen. Aus den Erkenntnissen kann man viel über unseren Körper, über Physik, Chemie und viele andere Wissenschaften lernen.
Der Tod kommt nachts - der Kampf gegen die Malaria
Jedes Jahr sterben in der Region unterhalb der Sahara fast eine Million Menschen an Malaria, besonders bei Kindern unter fünf Jahren verläuft die Krankheit häufig tödlich. Eine Impfung ist bislang nicht möglich. 3sat-Autorin Meike Srowig begleitet in ihrer "nano extra"-Dokumentation "Der Tod kommt nachts - Kampf gegen Malaria" die deutsche Wissenschaftler und Ärzte bei ihrer Arbeit in Ghana: Sie führen dort eine klinische Studie durch, die einen viel versprechenden Malaria-Impfstoff untersucht.
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Das "nano extra"
Schwerpunkt zum Thema Malaria
Religiöse Menschen zeigen nicht mehr Mitleid als andere
"Menschen, die religiös sind, nehmen von sich selbst an, dass sie hilfsbereiter sind - aber wenn diese Werte gefragt sind, dann verhalten sie sich nicht anders als Menschen, die nicht religiös sind", hat der Psychologe Daniel Batson in den 1970er Jahren in einem Experiment gezeigt: 24 von 40 Priesterschülern sind auf dem Weg zum Seminar "Der barmherzige Samariter" vorbeigegangen, ohne zu helfen. "Es ist wohl eher die Sehnsucht danach, dass man sich gern so sieht und von anderen so gesehen wird."
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Hintergrund-Informationen
Schweizer Forscher entwickelt Impfstoff gegen Nikotin
"Wir erzeugen durch eine Impfung im Körper Antikörper gegen das Nikotin", schildert der Lausanner Immunologe Erich Cerny. "Diese Antikörper neutralisieren das Nikotin, wenn es über die Lungen in den Körper gelangt." Der Körper kann den damit wesentlich größeren Komplex aus Nikotin und Antikörper erkennen und neutralisieren. "Es ist so, als ob der Raucher eine Zigarette rauchen würde die kein Nikotin hat. Er raucht die Zigarette und die Nikotin-Stimmulation bleibt aus."
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Unser Schwerpunkt rund ums Rauchen
Hintergrund-Informationen
Europa will die Forschung von der Bürokratie befreien
"Wir wollen die Forschung entbürokratisieren", sagt Ernst-Ludwig Winnacker, Generalsekretär des Europäischen Forschungsrats. Der neu gegründete Rat soll die Forschung koordinieren und kann jährlich 1,5 Milliarden Euro Fördermittel unbürokratisch verteilen. Wissenschaftler, nicht Politiker sollen im siebten Forschungs-Rahmenprogramm der Europäischen Union die Mittel vergeben. "Es gibt keine regionalen Präferenzen mehr, dass jemand aus einem kleinen Land mitgenommen werden muss."
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Unser Schwerpunkt zur Forschungsförderung
Hintergrund-Informationen
Biosiegel von der "Rainforst Alliance" trotz Chemikalien
Trotz des Siegels der US-amerikanischen Nichtregierungsorganisation "Rainforst Alliance" setzt Chiquita giftige Chemikalien auf seinen Bananenplantagen ein, wie "nano"-Recherchen ergeben haben. Die Universität Augsburg untersuchte Chemikaliensäcke: "In den Umhüllungen konnten die beiden Insektizide Chlorpyrifos sowie Bifenthrin in erheblichen Konzentrationen eindeutig nachgewiesen werden. Beides sind Kontaktgifte." Sie werden über Haut und Atemwege aufgenommen.
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Hintergrund-Informationen
"nano"-Camp: zwölf Jugendliche forschen eine Woche lang
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Deutsche Wissenschaftler untersuchen den Buruli Ulcer
© Meike Srowig
Zusammen mit seinen Partnern führt das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Ghana in drei Krankenhäusern eine Studie durch, um herauzufinden, wie eine im Westen unbekannte Krankheit behandelt werden kann: Buruli Ulcer, ausgelöst duch das Bakterium Mycobacterium ulcerans. Es führt zu großflächigen, schmerzhaften Hautgeschwüren, die die betroffenen Menschen entstellen. Sie können sich an allen Körperteilen, treten aber zu 90 Prozent an den Extremitäten auf.
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Gespräch mit Prof. Bernhard Fleischer
Hintergrund-Informationen
Forscher testen einen Impfstoff gegen Malaria in Ghana
In Ghana ist eine Studie zum Malaria-Impfstoff "RTS, S" an 540 Kindern zwischen 5 und 17 Monaten angelaufen. "Wir testen verschiedene Zusammensetzungen des Impfstoffs und Impfpläne", sagt Projektleiterin Jennifer Evans, die für das Hamburger Bernhard-Nocht-Tropeninstitut arbeitet und seit zehn Jahren in Ghana lebt. "Ein Impfstoff, der 40 bis 50 Prozent Wirksamkeit hat, könnte vor der vermeidbaren Krankheit schützen und jährlich mehr als einer Million Menschen das Leben retten.
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Unser Schwerpunkt zur Malaria
Hintergrund-Informationen
Systembiologie: neues Forschungsnetz in der Schweiz
Seit kurzem gibt es in der Schweiz ein neues Forschungsnetz: "SystemsX" vereint Wissenschaftler unterschiedlicher Fachrichtungen und soll sie europaweit an die Spitze der Systembiologen bringen. Diese erforschen das Zusammenspiel der Gene im Körper. Die Sequenz des Erbmaterials ist zwar schon seit mehreren Jahren bekannt, sie allein kann jedoch noch nicht erklären, wie der Körper funktioniert. Erst wenn man weiß, wie Gene in Kombination wirken, kann man einen "Schaltplan" des Körpers erstellen.
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Unser Schwerpunkt zum menschlichen Genom
Hintergrund-Informationen
Deutsche Bahn hat sich auf das falsche Gleis begeben
Der geplante Börsengang der Deutschen Bahn und die Diskussion um Abschreibung entlässt die Politik aus der Verantwortung für den Verkehr und ist aus Sicht des Trierer Verkehrswissenschaftlers Prof. Heiner Monheim eine Fehlentscheidung. Bei ihrem rein unternehmerischen Kurs setzt die Bahn auf Großprojekte und Geschwindigkeit, investiert Milliarden in Neubaustrecken und Hochleistungszüge, die mit 300 Kilometer pro Stunde durchs Land rasen.
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Unser Schwerpunkt zur Bahn
Hintergrund-Informationen
Den Straßenverkehr durch eine Flächenbahn halbieren
Eine Flächenbahn in Deutschland, mit der man ohne Umzusteigen durchfahren kann, wird in Karlsruhe praktiziert. Hier sieht man, wie erfolgreich Verkehrsbetriebe sein können, wenn sie ihr Netz ständig erweitern: In der Innenstadt fahren die Straßenbahnen in stetigem Takt und bedienen ein dichtes Netz an Haltestellen. Meist fahren sie sogar von der Innenstadt hinaus ins Umland durch. Der Karlsruher Verkehrsverbund passt die Haltestellensituation immer der veränderten Siedungssituation an.
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Unser Schwerpunkt zur Bahn
Hintergrund-Informationen
Schweizer Bürgerbahn statt deutschem Börsenwahn
Bei den öffentlichen Verkehrsmitteln in der Schweiz herrscht Kooperation statt Konkurrenz. Alle Schweizer Bahnen sind auf eine gute Zusammenarbeit angelegt und angewiesen, denn sie befahren teilweise die gleichen Netze und gehören alle zum gesamtschweizerischen Tarif- und Fahrplanverbund. Deshalb ist es auch in der Schweiz so einfach, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. Eine Bahn, die auch im letzten Winkel des Landes für Mobilität sorgt, die Schweizer Bürgerbahn, ist das Ideal aller Verkehrsexperten.
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Unser Schwerpunkt zur Bahn
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Bahnprivatisierung in England ein schlimmer Misserfolg
Seit der Privatisierung der Bahn in England verhindert ein Zuständigkeitsgewirr zügige Maßnahmen. Ein Parlamentsausschuss vor zwei Jahren bestätigte sogar amtlich, dass die Lage der britischen Bahn fürchterlich ist. Unter Maggie Thatcher und ihrem Nachfolger John Major wurde die bewährte British Rail zerschlagen. Der Schienenverkehr ist seit 1997 in privater Hand. Doch das allein genügte wohl nicht, denn die Briten trennten auch das Schienennetz vom Fahrbetrieb.
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16.01.2007, zuletzt aktualisiert am 30.08.2007 / mp
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