"Millennium Simulation" gewinnt "nano"-Spezialpreis
Zuschauer-Spezialpreis beim Medienpreis 2005 für Wissenschaft und Kunst
(Film starten)
Mit der Computersimulation "Millennium Simulation" hat der Physiker Volker Springel den ersten "nano"-Spezialpreis gewonnen. Die Computersimulation, die der 1970 geborene Springel gemeinsam mit einem internationalen Team entwickelt hat, zeigt realistisch, wie kosmische Strukturen entstanden sind und wie sich Galaxien, Quasare und Schwarze Löcher bildeten. Der "nano"-Spezialpreis wird am 29. Oktober 2005 im E-Werk in Baden-Baden überreicht.
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Millennium-Simulation (Info)
Nano-Krebstherapie (Info)
Aquaporine (Info)
The Shapes of Thought (Info)
Die neuronale Sektion des Lachens (Info)
Function follows Form (Info)
Der "nano"-Spezialpreis, gespendet von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und ausgeschrieben vom 3sat-Zukunftsmagazin "nano", wird 2005 im Rahmen des Internationalen Medienkunstpreises für Wissenschaft und Kunst erstmals vergeben. Aus den Einsendungen von Wissenschaftlern aus der ganzen Welt wurden sechs Filme für den "nano"-Spezialpreis nominiert.
Die Filme wurden in der Woche vom 17. bis 21. Oktober 2005 in "nano" gezeigt und die Zuschauer konnten im Internet abstimmen, wer den Preis erhalten soll. Der mit 3000 Euro dotierte Preis prämiert herausragende Visualisierungen aus den Bereichen Medizin, Wissenschaft und Technik.
Der Forschungsinteresse des Preisträgers Volker Springel gilt der Kosmologie. Er verbindet in seiner Forschung die computergestützte Physik und die theoretische Astrophysik. Der Heinz-Maier-Leibnitz Preisträger 2004 hat das Computerprogramm "Gadget" entwickelt, ein Simulationsverfahren zur Berechnung der Entstehung von Galaxien. Die weiter entwickelte Form "Gadget 2" verwendeten er und sein Team für die "Millenniums-Simulation". Volker Springel arbeitet am Max-Plank-Institut für Astrophysik in Garching.
Volker Springel berechnet, was man nicht sehen kann
Sein Forschungsgebiet ist das, was man nicht sieht: die Dunkle Materie, die das Universum wohl zu 90 Prozent ausmacht und von der wir nichts wissen. Volker Springel verbindet in seiner Forschung die computergestützte Physik und die theoretische Astrophysik. Er hat Programm "Gadget" entwickelt, das simuliert, wie Galaxien entstehen. Für seine Arbeiten wurde er mit der Otto-Hahn-Medaille der Max-Planck-Gesellschaft und dem Heinz-Maier-Leibnitz-Preis der DFG ausgezeichnet.
Ein Supercomputer erklärt die Geburt von Galaxien
© Max-Planck-Institut für Astrophysik
Die größte jemals durchgeführte Simulation des Wachstums kosmischer Strukturen und der Entwicklung von Galaxien, Quasaren und Schwarzen Löchern hat jetzt das Virgo-Konsortium, eine internationale Gruppe von Astrophysikern aus Deutschland, England, Kanada, Japan und den USA, veröffentlicht.


\\internationaler\medien\preis 2005


Hier können Sie alle Vorschläge für den Preis sehen:
The Shapes of Thought
Die neuronale Sektion des Lachens
Function follows Form
Millennium-Simulation
Nano-Krebstherapie
Aquaporine

Am Anfang des Films steht eine Pferdezüchter-Wette

12.10.2005, zuletzt aktualisiert am 24.08.2009 / mp
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