In Großbritannien steht für 2000 Schüler seit Sommer 2006 das Fach "Glücklich sein" bereits auf dem Stundenplan. In einem Pilotversuch sollten die elfjährigen Kinder dabei mit aus den USA importierten Techniken gegen die negativen Einflüsse des modernen Lebens gestählt werden. In den Stunden soll es unter anderem Rollenspiele geben, die das Selbstvertrauen stärken und den Schülern helfen sollen, negativem Denken vorzubeugen und Gedanken klar zu formulieren. Mit Atemübungen sollen die Schüler lernen, ruhig zu bleiben, wenn sich ihre Eltern streiten. Außerdem sollten die Kinder lernen, sich nicht für Situationen verantwortlich zu fühlen, an denen sie unschuldig sind, etwa wenn sich ihre Eltern scheiden lassen, heißt es weiter. Sollte das Programm erfolgreich sein, will das britische Bildungsministerium das Fach in allen Schulen einführen.