1994 ausgewertete Radar-Daten des Satelliten "Clementine" seien vermutlich falsch interpretiert worden, sagen der US-Forscher Donald Campbell von der Washingtoner Smithsonian-Stiftung und seine Kollegen. Damit habe sich die Erwartung, am Mond-Südpol in großen Mengen Wasserstoff für den Betrieb einer Raumstation zu gewinnen, nicht bestätigt. Die Nasa prüft zurzeit, ob der Südpol eine mögliche Landestelle für die im Jahr 2020 geplante Rückkehr zum Mond sein könnte. Campbell und sein Team werteten hierfür Radar-Bilder mit einer Auflösung von 20 Metern vom Mond-Südpol und insbesondere des Shackelton-Kraters aus, die durch Teleskope auf der Erde aufgezeichnet wurden.