Viele trauen sich nicht zu, nach Unfällen zu helfen
Kurse in Erster Hilfe sollte einfach sein und entrümpelt werden, schildert Dr. Benedikt Sandmayer vom Münchner Institut für Notfallmedizin am Beispiel der stabilen Seitenlage: "Es ist egal, wie man es genau macht."
Vier Studenten aus München haben zusammen mit der Technischen Universität München und dem Malteser-Hilfsdienst eine Erste-Hilfe-Software für Handys entwickelt, die das Eingreifen erleichtern soll. Durch einfaches Abfragen zum Zustand des Patienten wird der Ersthelfer zu den richtigen Maßnahmen geleitet. Klare Kurztexte und aussagefähige Bilder unterstützen den Helfer. Die Software kostet fünf Euro und wird direkt auf einem Java-fähigen Mobiltelefon installiert; so ist sie auch verfügbar, wenn das Handy keinen Empfang hat.
Info
Die Stadt München hat in einem Pilotprojekt fast 40 U-Bahnhöfe mit Defibrillation ausgestattet. Das Gerät erläutert Ersthelfer per Sprache, was sie zu tun haben.
14.04.2005, zuletzt aktualisiert am 20.08.2009
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