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Astronomen fanden 2004 die Sternenasche © reuters
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Die spanische Astronomin Pilar Ruiz-Lapuente von der Universität Barcelona und ihr Team kamen dem vermissten Stern 2004 bei einer akribischen Durchmusterung über dessen Geschwindigkeit auf die Spur: Er bewegt sich drei Mal so schnell durchs All wie seine Nachbarn. Der 10.000 Lichtjahre von der Erde entfernte Stern gleicht in Helligkeit und Oberflächentemperatur unserer Sonne. Die Entdeckung liefert erstmals einen Beleg für die Theorie, dass nicht nur die Verschmelzung zweier Weißer Zwerge diesen Typ Supernova auslösen kann, sondern auch ein "überlebender" Begleitstern, der dann losgelöst durch den Kosmos fliegt. Der "neue" Stern, der im Herbst 1572 am Firmament aufleuchtete und im April 1574 wieder verschwand, war vom dänischen Astronomen Tycho Brahe (1546-1601) intensiv untersucht und beschrieben worden.
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