Roboter beim Fußball und in anderen Wettbewerben
Spielerisches Element wird ernst genommen: Herausforderung für Programmierer
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Roboter stehen nicht mehr nur in der Fabrikhalle: Sie erobern die Wohnzimmer, das Wasser und die Luft. Auch wenn sie noch nicht die Prominenz eines R2D2 bekommen haben. Sie sind mitten unter uns, denn sie fällen Bäume, wirken in Fabriken und beginnen allmählich auch, den Menschen in ihren Wohnzimmern zu helfen. Nicht einmal der Fußball ist vor ihnen sicher: Denn was spielerisch aussieht und die Frage nach den Gründen der Forschungsförderung aufwirft, hat einen ernsten Hintergrund.
Roboter Goalias hält fast jeden Ball, doch nur ohne Drall
Der Torwart-Roboter Goalias ist im Elfmeterschießen beinahe unüberwindbar - erklären zumindest seine Erfinder. Forscher des Instituts für Automatisierungs- und Softwaretechnik (IAS) der Universität Stuttgart haben einen automatisierten Torhüter entwickelt. "Er hält besser als ein Bundesliga-Torwart", verspricht Mathias Maurmaier, technischer Leiter des Projekts. "Er kann sehr schnell die Bälle aus den Ecken fischen, was kein Bundesliga-Torwart so zuverlässig kann."
Elf Titel für Deutschland beim Roboter-Fußball 2006
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Bei den Weltmeisterschaften im Roboter-Fußball haben deutsche Teams in den unterschiedlichen Wettkämpfen in Bremen 11 von 33 Titeln gewonnen. "Die deutschen Roboter waren im fairen Wettstreit spielerisch überzeugend und taktisch überlegen", sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU). Bei dem erstmals in Deutschland stattfindenden "RoboCup" waren seit Mittwoch in der Messe Bremen 440 Teams aus 36 Ländern in gegeneinander angetreten.
Die Weltmeisterschaft der Roboter braucht gute "Augen"
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"Der RoboCup boomt", sagt Chef-Organisator Ubbo Visser von der Universität Bremen. Bei der ersten WM 1997 beteiligten sich 38 Teams aus elf Nationen, in diesem Jahr sind es schon rund 440 Teams aus 36 Staaten, allein 50 Teams aus dem Iran werden erwartet. Viel Publikum lockt auch die "Four-Legged-League" an. Die Vierbeiner-Liga besteht pro Team aus vier neu programmierten Roboter-Hunden. Besonders auffällig: Die Hunde bewegen fortwährend den Kopf.
"Roboter-Könige" 2005 kommen aus Rheinland-Pfalz
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Fünf Schüler aus Rheinland-Pfalz tragen den Titel "Roboterkönige" 2005: Marius Bauer, Julian Boese, Anna Elert, Dominik Joder und Matthias Jungmann vom Leibnis-Gymnasium in Neustadt an der Weinstraße haben sich am 15. April 2005 auf der Hannovermesse durchsetzen können. Auf dem zweiten Platz landeten die Titelverteidiger vom Albert-Schweitzer-Gymnasium in Limbach-Oberfrohna (Sachsen) und Platz 3 belegten das Team "Schatzeulen" des Wilhelmsgymnasiums Kassel.
"Bis 2050 sollen Roboter die Elf der Menschen schlagen"
"In der Four-Legged League siegten die "Microsoft Hellhounds" der Universität Dortmund mit einem 4:2 im Finale gegen das "Aibo Team Humboldt" aus Berlin. In der Königsklasse, der Middle Size League, schlugen die Osnabrücker Brainstormers Tribots die Mannschaft MINHO aus Portugal mit 5:1. Die Brainstormers konnten damit ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen. Die "Small Size Lague" wurde von dem viermaligen Sieger FU-Fighters aus Berlin beherrscht.
Deutsche Teams siegen bei der Fußball-WM der Roboter
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Deutschland ist in Portugal Fußball-Weltmeister geworden - bei den Robotern. Gleich in drei Kategorien siegten deutsche Teams beim achten internationalen "RoboCup"-Turnier, das parallel zur EM in Portugal stattfand. Das Team der Universitäten Bremen, Berlin, Darmstadt und Dortmund belegte Platz eins in der "Four-legged League", die Mannschaft mit dem Namen "FU-FIGHTERS" der Freien Universität Berlin gewannen in der "Small-size League" und die Universität Freiburg siegte in der Kategorie "Rescue Simulation League".
Maschinen lernen flanken und Elfmeter schießen
Am Dienstag, 29. Juni 2004 hat in Lissabon die Weltmeisterschaft der künstlichen Fußballer begonnen, der "RoboCup". Während das deutsche Team mit Bundestrainer Rudi Völler in der ersten EM-Runde ausschied, gehört Deutschland bei der Roboter-WM zu den sechs besten Mannschaften. Parallel zur Roboter-WM finden Konferenzen statt, auf denen Wissenschaftler die Fortschritte bei der Entwicklung Fußball spielender Maschinen erörtern. Der "RoboCup" ist nicht nur ein aufwendiges Vergnügen.
Geheimwaffe "Roby Run"
Ein österreichisches Team zählt zu den Favoriten bei der Fußball-Weltmeisterschaft. Das neue Wunderteam ist allerdings nicht aus Fleisch und Blut, sondern aus Blech und jeder Menge superschlauer Elektronik.
Höllenhunde von Microsoft nur auf Platz drei
Mit einem 4:1-Sieg über die Ulmer Spatzen hat das Philips-Team der Fußball-Roboter die "German Open" im Paderborner Heinz-Nixdorf-Museum gewonnen. In der Kategorie der Roboter auf der technischen Plattform von Sony holten sich die "Darmstadt Dribbling Dackels" den ersten Platz - die "Microsoft Hellhounds" wurden hier nur Dritter.
Robo-Cup
Roboterfußball 2000: Die Technische Universität von Teheran tritt in Pink an und die italienische Nationalmannschaft mit blauen Papphütchen - das "Azzuro Robo Team". Ohne Fernsteuerung, völlig auf sich und ihre Computerprogramme gestellt, schießen die Maschinen-Männchen ihre Tore - für die Zukunft der Wissenschaften.
Kick und klick
Denken können Maschinen noch nicht wirklich - aber Schach spielen und auch: Fußball! Für Roboter eine große Herausforderung, schließlich müssen sie erst mal den Ball erkennen, dann auch noch treffen und am Ende sogar ins richtige Tor befördern. Wie das inzwischen klappt, konnte man am Wochenende sehen: bei der ersten Deutschen Fußballmeisterschaft für Roboter, den "German Open", veranstaltet im Heinz-Nixdorf-Museumsforum in Paderborn.
Deutscher RoboCup live im Netz
Wenn im Jahr 2050 der amtierende Fußballweltmeister auf den Rasen aufläuft, könnte ihm ein Team mit humanoiden Robotern gegenüber stehen, das dem Weltmeister in puncto Spielwitz und Kampfverhalten nicht nachsteht. Dieses Ziel hegen die Mitglieder der RoboCup Federation, dem Ausrichter der Weltmeisterschaft im Roboterfußball.


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Fußball: eben doch eine Wissenschaft für sich


Künstliche Menschen:
zu Lande
zu Wasser
in der Luft
im Weltraum
am Bau und in der Fabrik

15.03.2004, zuletzt aktualisiert am 20.06.2008 / mp
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