Bereits der Lärm eines einzigen Flugzeugs kann bei Schlafenden vorübergehend den Blutdruck erhöhen. Das haben europäische Forscher 2008 herausgefunden, die nachts den Blutdruck von 140 Menschen in der Nähe von vier großen europäischen Flughäfen überwacht haben, darunter London-Heathrow. Dabei stieg der Blutdruck ab einer Lautstärke von 35
Dezibel (dB) bereits an. Das entspricht dem Überflug eines Flugzeugs, Verkehrslärm vor dem Haus - oder dem Schnarchen des Partners, berichteten Forscher vom "Imperial College" in London. Nach solchem Lärm stieg der systolische Blutdruck im Durchschnitt um 6,2 Millimeter Quecksilbersäule (mmHg) und der diastolische Blutdruck um 7,4 mmHg. Dabei erhöhte sich der Blutdruck umso mehr, je lauter der wahrgenommene Lärm war.