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Röntgenstrahlung der Mammographie ist nicht ohne Risiko
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Die MRT arbeitet ohne Radioaktivität
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Die Mammographie macht Tumoren mit niedrig dosierter Röntgenstrahlung sichtbar. Röntgenstrahlung wirkt aber grundsätzlich auch in niedriger Dosierung mutagen. Für Patientinnen mit defekten Tumorsuppressor-Genen sind daher selbst diese geringen Strahlendosen nicht ohne Risiko, da bei ihnen mutierte Zellen häufiger als normalerweise zu Krebsgeschwulsten heranwuchern. "Da sich diese Frauen zudem schon sehr früh einer regelmäßigen Vorsorgeuntersuchung unterziehen, sind sie im Laufe ihres Lebens einer höheren Röntgendosis ausgesetzt - und das, obwohl man gerade ihnen so wenig Strahlung wie möglich zumuten sollte", so Kuhl. Außerdem ist das Brustgewebe in jungen Jahren dichter, so dass die Mammographie schlechtere Ergebnisse liefert.
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Häufig ist eine Mutation in BRCA1 und BRCA2 der Auslöser
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Ein Teil der Fälle ist genetisch bedingt
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Jährlich erkranken in Deutschland etwa 57.000 Frauen an Brustkrebs. 17.500 von ihnen sterben daran - 30 Prozent. Vier bis neun Prozent aller Brustkrebsfälle haben genetische Ursachen. Häufig ist eine Mutation in einem der beiden Tumorsuppressor-Gene BRCA1 ("Breast Cancer 1", Brustkrebs 1) und BRCA2 der Auslöser - Erbanlagen, die normalerweise verhindern, dass sich eine krankhaft veränderte Zelle zu einem Tumor entwickelt. Die Erbanlage BRCA1 gehört zur körpereigenen Krebsabwehr: In ihrer intakten Form spielt sie eine zentrale Rolle bei der Kontrolle der Zellteilung. Dabei aktiviert sie das Selbstmordprogramm der Zelle, wenn die DNA nicht korrekt verdoppelt wird. Ist das Gen defekt, steigt das Krebsrisiko. Die Bedeutung von BRCA1 für Brustkrebs wurde 1994 entdeckt. Bei Frauen mit Mutationen in diesem Gen steigt das Risiko für Brusttumore auf bis zu 80 Prozent.
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Ein Gentest untersucht, ob die BRCA-Gene verändert sind
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Ein Fall in der Verwantschaft spricht für erhöhtes Risiko
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Ein Gentest kann feststellen, ob es DNA-Veränderungen auf den beiden bislang bekannten Brustkrebsgenen gibt. Die Untersuchung kann sinnvoll sein, wenn in einer Familie zwei miteinander nah verwandte Frauen an Brust- oder Eierstockkrebs erkrankt sind, darunter eine vor ihrem 50. Geburtstag. Auch in Familien, bei denen eine Frau schon mit 30 Jahren oder früher Brustkrebs bekommen hat, kann ein DNA-Test sinnvoll sein. Frauen mit der erblichen Veränderung wird geraten, an einem intensiven Früherkennungsprogramm teilzunehmen.
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