Der schmelzende Permafrostboden kann binnen 100 Jahren 200 Milliarden Tonnen Kohlenstoff in Form der Treibhausgase
Kohlendioxid. Das haben 2007 Forscher um Arne Grønlund von Bioforsk ausgerchnet, ein staatliches Forschungsinstitut aus Norwegen. Die globale Erwärmung führt dazu, dass die Oberflächen der Permafrostböden immer tiefer auftauen. Mit diesem Prozess werde wiederum Kohlenstoff freigesetzt, der sich in tieferen Schichten angelagert hat und bislang eingeschlossen war. Dies entspricht der Gesamtmenge Kohlendioxid, die durch die Verbrennung von fossilen Brennstoffen in den letzten 150 Jahren entstanden ist.