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Britische Wissenschaftler beanstanden die gängige Praxis der Grippeimpfung. Die bisherigen Wirksamkeitsstudien seien zu klein gewesen und daher nicht aussagekräftig. Eine belastbare Untersuchung, die den Nutzen einer Impfung belegt– etwa speziell für ältere Menschen – , gäbe es nicht. Dafür müssen mindestens 100.000 Personen untersucht werden und zwar weltweit. Die Forscher hegen auch aus einem anderen Grund Zweifel an den herbstlichen Impfkampagnen: Die Vorhersage, gegen welchen Virustyp es sich zu schützen gilt, ist zu schwierig. Auch 2005 habe sich die WHO (Weltgesundheits-Organisation) in ihrer Impfempfehlung geirrt. (Der Impfstoffmarkt gilt als einer der größten in der Medizin. Allein in diesem Herbst wurden 23 Millionen Dosen freigegeben.)
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