In Deutschland gebe es zurzeit keinen flächendeckenden Impfschutz gegen Krankheiten wie Keuchhusten, Mumps oder Masern, beklagte die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Malu Dreyer (SPD) im März 2009 auf der ersten "Nationalen Impfkonferenz". Zugleich rief die Ministerin dazu auf, die Argumente von Impfgegnern ernster zu nehmen als bisher. Kritik dürfe nicht mit einer Handbewegung abgetan werden. Eine gewisse Skepsis gegenüber einzelnen Impfungen sei nachvollziehbar, sagte Dreyer. Die Vorbehalte dürften jedoch nicht verallgemeinert werden. Familien müssten davon überzeugt werden, dass der Impfschutz des Einzelnen letztlich der Allgemeinheit zugutekomme.