In der Schweiz kam es in den vergangenen Jahren immer wieder zu Masernepidemien - fünf Prozent der Bevölkerung sind nach Schätzungen Impfgegner. Die Schweiz "exportiert" dementsprechend die Erkrankung. Auch bei Reisen innerhalb Europas empfiehlt der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) darum, den Impfschutz aufzufrischen: Die Weltgesundheitsorganisation melde Masernausbrüche nicht nur in der Schweiz, sondern auch in Bulgarien, Dänemark, England und Wales, Mazedonien, Niederlande, Norwegen, Russland, Serbien und der Türkei, erklärte Thomas Löscher vom BDI. "Bei Jugendlichen und Erwachsenen gibt es leider große Impflücken - und zwar nicht nur beim Impfschutz gegen Masern."