Die Forscher wollen mit ihren Ergebnissen Deeskalationsstrategien oder Therapien entwickeln, etwa bei Patienten mit Zwangsneurosen, die in einem ständigen Konflikt leben. "Wenn wir verstehen, wie Konflikte generell gelöst werden, können wir vielleicht auch diesen Personen helfen, mit ihren Konflikten besser umzugehen", sagt Sommer. "Wir versuchen, Konflikte auch als etwas zu begreifen, was man auch als Möglichkeit verwenden kann, um etwas zu lernen: Wenn wir sehen, wir haben gerade einen Konflikt erlebt, dann kann uns das als Signal dienen, dass wir das nächste Mal an diese Situation anders oder besser herangehen."