Sternenhaufen © Nasa Lupe
Zwischen zahlreichen "aktiven" Sternen fallen Weiße Zwerge kaum noch auf
Weiße Zwerge
Das dunkle Ende eines hell strahlenden Sterns
Auch Sterne müssen "sterben", denn ihre Gasmassen werden nur dadurch "aufgeblasen", dass sie Wasserstoff zu Helium verbrennen.
Dadurch entsteht thermischer Druck, der die Gasmassen daran hindert, zu einer kleinen Kugel zusammen zu stürzen. Sofern die Masse des Sterns nicht über 1,4 Sonnenmassen kommt, stürzt der Stern in sich zusammen, wenn die Kernfusion endet, weil ihr der Brennstoff Helium ausgeht. Die Grenze von 1,4 Sonnenmassen hat der theoretische Physiker Chandrasekhar mit der Relativitätstheorie Albert Einsteins berechnet.

Ergebnis ist ein sehr kompakter Körper, dessen Dichte mit 108 bis 109 Kilogramm pro Kubikmeter extrem hoch ist. Liegt die Masse des Sterns höher, bei zwei bis zu zehn Sonnenmassen, entsteht ein Neutronenstern, jenseits davon ein Schwarzes Loch.

mehr zum Thema
Dunkle Galaxien haben ihr leuchtendes Material verloren Astronomen sehen das Licht der Supernova von 1572 Sterne fechten ewigen Kampf gegen die Schwerkraft