WHO
Weltgesundheits-Organisation
 
Die Weltgesundheits-Organisation (WHO) ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen mit derzeit 191 Mitgliedstaaten. Ihr Sitz ist Genf. Die WHO wurde 1948 mit dem Ziel gegründet, die internationale Zusammenarbeit im Gesundheitswesen zu koordinieren. Ihr bisher größter Erfolg war die Ausrottung der Pockenkrankheit in einer weltweiten Kampagne. Bedeutende Erfolge kann die WHO auch im Kampf gegen die Masern aufweisen. Seit einiger Zeit verfügt die WHO auch über eine weltweite Erfassungsstelle für die Verbreitung von Aids.

Der scheidende Generaldirektor, der japanische Arzt Hiroshi Nakajima, steht seit 1988 an der Spitze der WHO. Die Organisation unterhält sechs Regionalbüros in Kopenhagen, Washington, Neu-Delhi, Alexandria, Manila und Brazzaville. Die WHO hat rund 4000 Mitarbeiter und verfügte 1996/97 über einen Jahresetat von 842,6 Millionen Dollar, wozu Deutschland über acht Prozent beisteuerte.

Organe der WHO sind neben dem Generaldirektor die einmal jährlich tagende Weltgesundheitsversammlung, in der alle 191 Mitgliedstaaten vertreten sind, sowie der aus 32 Mitgliedern bestehende Exekutivrat.
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