Symboldbild Virenverbreitung
Auch Schadprograme sind Code - aber einer, der sich verbreitet
Viren, Würmer, Trojaner
Die Computergefahren aus dem Netz
Das Internet ist voller Gefahren durch Schadsoftware. Inzwischen hat sich daraus eine weltweite kriminelle Industrie entwickelt.
Sie baut darauf auf, Geld aus erbeuteten persönlichen Daten zu schlagen. Am Anfang, noch vor den Zeiten des Internet, wurde bösartige Software eher aus einem Spieltrieb heraus geschrieben.

  • Am Anfang standen Computerviren. Ein Virus infiziert Programme und führt bei ihrem Start bestimmte Aktionen aus.
  • Ein Wurm ist ein Virus, der sich von allein auf andere Computer verschickt.
  • Trojaner tarnen sich als harmlose Programme und entfalten erst dann ihre Wirkung, wenn der ahnungslose Nutzer sie ausgeführt hat.
  • Rootkits sind Werkzeug-Sammlungen, mit denen Hacker auch ohne Programmierkenntnisse auf Computern Administratorenrechte erlangen können. Mit den Rootkits ist es möglich, die Rechner zu manipulieren, ohne dass diese Veränderungen von Virenscannern registriert werden können.
  • Eine Backdoor ist eine "Hintertür", die die Programme für ihre Entwickler offenhalten.
  • Exploits sind Programmcodes, die Lücken in weit verbreiteten Programmen wie Internet-Browser oder Media-Software ausnutzen. Mit ihnen kann man Schadsoftware auf fremde Computer bringen. Sie werden in Untergrund-Börsen gehandelt.
  • Seit einigen Jahren hat sie sich die Gruppe der Spyware massiv ausgebreitet. Diese Software sammelt Informationen über die Computernutzer und gibt sie an ihre Entwickler weiter.
  • Manche Programme installieren einen Keylogger, der alle Tastaturanschläge - und damit zum Beispiel auch die Passwörter aufzeichnet.
  • Stark zugenommen haben zuletzt auch Botnets, in denen Kriminelle zum Teil hunderte Computer unter ihre Kontrolle bringen und sie unentdeckt vom Nutzer zum Versenden von Spam-E-Mails oder als Server zum Beispiel für Porno-Bilder missbrauchen.
  • Gefährlich sind aber nicht nur Technologie-Angriffe. Ein ungelöstes Problem ist auch Phishing, bei dem Verbraucher beispielsweise per E-Mail über ihre vertraulichen Daten ausgefragt werden.

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10.11.2008, zuletzt aktualisiert am 23.03.2010 / dpa / mp, jus