Glossar
Gefrorene Böden finden sich vor allem in Sibirien, Alaska und Skandinavien
Permafrost - Boden in Dauerkältestarre
Steigende Temperaturen lassen Permafrost tauen
Permafrostböden sind durchgehend gefrorene Böden, wie sie in den Höhen der Alpen, aber auch in Sibirien vorkommen.
Der Boden setzt sich aus Gestein, Eis, Luft und Pflanzenresten zusammen. Die globale Erwärmung führt jedoch dazu, dass die Oberflächen der Permafrostböden immer tiefer auftauen - etwa im Westen Sibiriens. Nach Angaben eines russischen Forschers ist eine Fläche von der Gesamtgröße Deutschlands und Frankreichs betroffen. Dadurch könnten Milliarden Tonnen des Treibhausgases Methan in die Atmosphäre gelangen.
Sibiriens Moore entstanden vor etwa 11.000 Jahren am Ende der letzten Eiszeit. In ihren gefrorenen Böden könnte nach Schätzungen ein Viertel des weltweit im Erdboden gespeicherten Methans konserviert sein. Methan entsteht unter anderem beim Abbau von organischen Substanzen und gilt als Treibhausgas, das um ein Vielfaches wirksamer ist als Kohlendioxid. Auch aus Alaska, Kanada und Skandinavien wurde bereits von auftauenden Permafrostböden berichtet.
Infografik
Permafrostböden in den Alpen
Frei werdendes Methan
Klimawandel gefährdet Permafrost noch nicht
Ursache für den hohen Methangehalt in sibirischen Küstengewässern ist nicht wie bisher angenommen der aktuelle Klimawandel.
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