Ein Melanom geht oft in die Tiefe. Die Ursache kann jahrelang schlummern
Malignes Melanom - der "schwarze Hautkrebs"
Der bösartige Tumor ist sehr schlecht zu behandeln
Das maligne Melanom zählt zu den bösartigsten Tumoren. Es bildet frühzeitig Metastasen, kann sich der Immunabwehr des Körpers sehr erfolgreich entziehen und ist darum äußerst resistent gegen Therapien.
Bei der Bekämpfung der Krebsform versuchen sowohl Immunabwehr als auch Chemotherapie in den Tumorzellen das Apoptoseprogramm auszulösen. Dabei stellt die Zelle Wachstum und Teilung ein und zerfällt. Resistente Tumorzellen reagieren aber auf dieses Programm nicht.

In den vergangenen 20 Jahren hat sich die Häufigkeit des malignen Melanoms in Deutschland mehr als verdoppelt. Genetische Risikofaktoren sind heller Hauttyp, rotblonde Haare, viele Muttermale und gehäuftes Auftreten in der Familie. Aber auch nach schmerzhaften Sonnenbränden steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Melanom entwickelt, um das Zwei- bis Dreifache. Ein Melanom entsteht vor allem an Stellen, die häufig der Sonne ausgesetzt sind. Es kann in die Tiefe wachsen und sich relativ früh über Lymph- und Blutwege im Körper ausbreiten, was diesen Krebs so gefährlich macht. Die Tumoren entstehen häufig zwischen Schultern und Hüfte sowie an Kopf oder Nacken und vor allem bei Frauen auch an Armen oder Beinen.

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24.04.2009, zuletzt aktualisiert am 26.08.2009 / mp