Wegen der Schwächung des Immunsystems drohen nach einer Masern-Erkrankung Nachfolgeinfekte und ein Aufflammen chronischer Erkrankungen wie
Tuberkulose. Erwachsene erkranken dabei oft schwerer als Kinder. Um die Krankheit mit Impfungen auszurotten, müssten laut RKI mindestens 95 Prozent der Bevölkerung geimpft sein. Von den Jugendlichen in Deutschland haben aber schätzungsweise nur etwa drei Viertel die wichtige zweite Impfdosis erhalten. Wer bereits an Masern erkrankt ist, ist allerdings auch ohne Impfung für den Rest seines Lebens gegen das Virus immun.