Sternbild und Grafik © Nasa, CXC, M.Weiss
Schwarze Löcher "saugen" die Materie um sich herum an - und irgendwann auf
Schwarzes Loch
Ein möglicher Sternentod
Auch Sterne müssen sterben, denn die gewaltigen Gasmassen einer Sonne werden dadurch "aufgeblasen", dass sie in ihrem Inneren vor allem Wasserstoff zu Helium "verbrennen".
Dadurch entsteht thermischer Druck, der die Gasmassen daran hindert, zu einer kleinen Kugel zusammen zu stürzen. Wenn die Masse einer kollabierender Sonne bei mehr als zehn Sonnenmassen liegt und auch nicht "überschüssiges" Gas in einer Explosion loswerden kann, wird ein Stern nicht zu einem Weißen Zwerg oder einem Neutronenstern, sondern zu einem Schwarzen Loch. Der Entartungsdruck, der noch den Neutronenstern vor dem endgültigen Kollaps bewahrt, ist auch nicht mehr ausreichend. Die Masse stürzt in sich zusammen zu einer punktförmigen Singularität. Hier enden die Möglichkeiten der klassischen und der Quantenphysik, denn beide Theorien sagen unsinnige, unendliche, Werte voraus.


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