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Wenn der Wind das Wasser nach Australien drückt, gibt es dort Fluten
La Niña bringt Regen
Wetterturbulenzen in Teilen der Erde
Das Wetterphänomen "La Niña" (spanisch: Mädchen) sorgt etwa alle vier Jahre in vielen Teilen der Erde für Wetter-Turbulenzen.

"La Niña" ist der Gegenpol des bekannteren Phänomens "El Niño" (Kind, Christkind, Junge), das meist in der Weihnachtszeit vor der Küste Perus beginnt. "El Niño" tritt etwa alle drei bis acht Jahre auf. Als "kalte Schwester" folgt manchmal - und oft mit ein paar Jahren Abstand - "La Niña", die mit einer Abkühlung des Oberflächenwassers im Pazifik beginnt.

Auch bei ihr ändern sich Meeresströmungen und Winde: Dadurch wird die feuchte Pazifikluft weiter nach Norden Richtung Himalaya geweht als sonst, über dem Norden Pakistans oder Indiens regnen mehr Wolken ab. Die Folgen sind meist auch stärkere Niederschläge im Westpazifik, im südlichen Afrika, im Norden Australiens sowie in Mittelamerika und im Norden Südamerikas. Trockenheit droht dagegen zumeist im mittleren Ostafrika und an der Südspitze Südamerikas.

Überschwemmungen in Australien
"Das Mädchen" ist schuld
Dauerregen hat in Australien verheerende Überschwemmungen angerichtet und 200.000 Menschen in die Flucht getrieben.
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