Das Dopingmittel Epo bewirkt, dass mehr Sauerstoff im Körper transportiert wird
Das seit 1988 gentechnisch hergestellte Blutdopingmittel
Erythropoietin (Epo), durch das die Zahl der roten Blutkörperchen vermehrt wird, kommt vor allem bei Ausdauersportlern zum Einsatz.
Je mehr dieser roten Blutkörperchen und Hämoglobin-
Proteine vorhanden sind, umso mehr Sauerstoff kann im Körper transportiert werden.
Epo-Missbrauch kann zum Tod führen. Es kommt zu einer Verdickung des Blutes und damit zu einer erhöhten Gefahr für Thrombosen, Kollaps und Infarkt. Wissenschaftliche Untersuchungen haben durch Epo-Einnahmen eine Leistungssteigerung bis zu 15 Prozent festgestellt.
Vor allem bei Ausdauerdisziplinen im Sport ist Doping mittels Epo sowie eigenes oder fremdes Blut in Mode gekommen - beide Methoden sind verboten und werden mit jahrelanger Sperre geahndet. Sie zielen darauf ab, die Zahl der roten Blutkörperchen zu erhöhen, um die Sauerstoffkonzentration im Körper zu verbessern. Die Lunge kann dadurch die Muskeln stärker versorgen - die Ausdauer des Athleten steigt.