Glossar
Die israelische Stadt Eilat am Roten Meer liegt auf der Sinai-Halbinsel
Eilat - am Roten Meer
Beliebter Badeort und Eldorado für Taucher
Die 40.000-Einwohner-Stadt Eilat liegt an der Südspitze der Negev-Wüste und ist Israels einziger Zugang zum Roten Meer.
Der beliebte Badeort befindet sich am Rand eines nur zwölf Kilometer breiten Küstenstreifens, der im Westen von der ägyptischen Halbinsel Sinai und im Osten von Jordanien begrenzt wird.
Wegen des trockenen Wüstenklimas und der milden Winter gilt die Region als Urlaubsparadies, der Fremdenverkehr ist die wichtigste Einnahmequelle. Zehntausende Touristen aus Israel, Europa und Amerika gelangen alljährlich über den internationalen Flughafen von Eilat an den Golf von Akaba. Hotels und Restaurants säumen die Uferpromenade der Stadt. Das Tauchen in den umliegenden Korallenriffen und das Schnorcheln mit Delfinen zählen zu den besonderen Attraktionen.
Schon die Byzantiner nutzten die heutige Touristenhochburg als See- und Handelshafen. 1949 gewann Eilat erneut wirtschaftliche Bedeutung, als es im Zuge der israelischen Neubesiedlung den Sonderstatus einer "Entwicklungsstadt" erhielt. Nach der Suez-Krise 1956 wurde der Tiefwasserhafen in mehreren Etappen ausgebaut. Seither ist Eilat ein wichtiger Umschlagplatz für Rohöl und Industriegüter.