Glossar
Ab 65 Dezibel gilt der Schalldruck, vulgo, Lärm, als gesundheitsschädlich
Dezibel - Schall(druck)
Im Verkehr setzen sich Menschen 85 Dezibel aus
Die Lautstärke wird in der Akustik mit der Maßeinheit Dezibel gemessen. Bis 20 Dezibel kann der Mensch ungestört schlafen.
So leise sind in etwa normale Atemgeräusche. Das Ticken eines Weckers oder Brummen eines Kühlschranks kann mit 30 Dezibel hingegen schon Ungemach verursachen. In Wohnräumen herrschen zwischen 40 und 50 Dezibel, in Büros kann die Lautstärke 65 Dezibel erreichen. Bei Dauerschallpegeln von 65 Dezibel gilt Lärm bereits als gesundheitsschädlich. Die psychische Leistungsfähigkeit wird teilweise erheblich eingeschränkt. Im Straßenverkehr setzen sich Menschen etwa 85 Dezibel Lärmbelastung aus, Presslufthämmer sind knapp über 100 Dezibel laut.
Noch heftiger wird es mit etwa 110 Dezibel bei Rock- und Popkonzerten. Ab etwa 115 Dezibel Lärmbelastung tritt schon nach kurzer Zeit eine Gehörschädigung ein. Beim Start von Düsenmaschinen werden in 100 Metern Entfernung noch 130 Dezibel gemessen, nur 25 Meter von einem Düsentriebwerk entfernt wirken 140 Dezibel auf das Gehör ein - das ist die Schmerzgrenze.
Interaktiv
Lärm im Alltag
Erfahren Sie mehr und seine Folgen für die Gesundheit in unserer interaktiven Flash-Animation rund um Geräusche.
Lärmschutz im Fokus
Mit Schall gegen Schall
Forscher an Instituten in Deutschland, Österreich und der Schweiz setzen auf verschiedene Strategien, Lärm zu bekämpfen.
mehr zum Thema
Tiefe Töne wirken auf Menschen - Niedrige Frequenz gefährdet Gesundheit
Das Intervall von Schallwellen entscheidet über Tonlage
Gehörschützer sollen Musikerohren den Lärm ersparen
Hauptsächlich der Vekehrslärm belastet die Deutschen