Wüste
Klimawandel und starke Nutzung durch Menschen führen zu mehr Wüsten
Desertifikation
Wüstenbildung - das Veröden von Landstrichen
Der Begriff Desertifikation steht für das Veröden von Landstrichen durch zu intensive wirtschalftliche Nutzung des Menschen.
Das kann bis zum völligen Verschwinden des Humus und jeglicher Vegetation reichen, also zum Entstehen von Wüsten. Weltweite Klimaveränderungen verstärken dieses Phänomen.

Ein Drittel der Landfläche der Erde zählt zu den Trockengebieten. Mehr als eine Milliarde Menschen sind betroffen, vor allem in Asien, Afrika und Lateinamerika. Auch zwölf Prozent der Fläche Europas sind bedroht.



Die Millenniums-Erklärung der Vereinten Nationen misst der Bekämpfung der Desertifikation eine Schlüsselrolle im Kampf gegen Armut und Hunger zu. Nach Schätzungen schrumpfen die fruchtbaren Ackerflächen weltweit jährlich um 120.000 Quadratkilometer, das entspricht etwa einem Drittel der Fläche der Bundesrepublik. In Afrika könnten bis 2025 zwei Drittel des Ackerlandes verloren gehen.

Infografik
LupeWeltweite Wüstenbilung
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