Dengue-Fieber
Tropische Krankheit
 
Das Dengue-Fieber wird durch Viren ausgelöst und von Moskitos übertragen. Die Krankheitssymptome treten nach vier bis fünf Tagen auf und umfassen Fieber, Gliederschmerzen, Hautausschlag und im schlimmsten Fall innere Blutungen. Die Beschwerden klingen nach einigen Tagen ab, ehe es zu einer längeren Phase allgemeiner Abgeschlagenheit kommt. In den letzten Jahren werden den Reisemedizinern zufolge zunehmend Fälle mit schwerem Verlauf, verbunden mit Blutungen, festgestellt. Die Weltgesundheits-Organisation (WHO) schätzt, dass sich weltweit jedes Jahr fast 100 Millionen Menschen mit Dengue-Fieber infizieren. Ungefähr fünf Prozent von ihnen sterben. Dengue-Fieber tritt vor allem in tropischen Gebieten auf.

"Dengue-Fieber verursacht alle fünf oder sechs Jahre eine höhere Todesrate", sagte Steven Bjorge, Mitarbeiter der WHO in Jakarta. Dies hänge damit zusammen, dass viele Menschen nach einem großen Ausbruch immun seien. Nach fünf Jahren sei aber eine neue Generation herangewachsen, die noch keine Antikörper in sich trage. Deshalb seien unter den Infizierten auch viele Kinder.

Abgesehen von dem Schutz vor dem Mückenstich gebe es bislang noch keine weiteren Vorsorgemöglichkeiten wie etwa Impfstoffe oder Medikamente, betont das "Centrum für Reisemedizin" in Düsseldorf. Falls bei Reisenden nach der Rückkehr Symptome wie Fieber oder Kopfschmerzen aufträten, sollten sie unbedingt einen Arzt aufsuchen.
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