Vor fünfzig Jahren war Eduardo Amaldi einer der bedeutendsten Teilchenphysiker Europas und bei der Gründung des Cern der erste Generalsekretär. Sein Sohn, Ugo Amaldi, berichtet, eine Urspungsidee bei der Gründung von Cern sei es gewesen, die europäische Wissenschaft wieder dahin zu bringen, wo sie vor dem Zweiten Weltkrieg gestanden hatte, denn viele Forscher waren vor dem Nazi-Regime geflohen. Das wissenschaftliche Augenmerk lag auf den Atomen und deren Kern. Man stellte sich die Fragen, woraus Materie besteht und welche Kräfte die kleinsten Bausteine zusammenhalten. Drei Generationen der gewaltigen Beschleunigungsringe wurden in den letzten fünfzig Jahren gebaut.