| Biometrie | |
| Vom Fingerabdruck zum Irisscan | |
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Biometrische Merkmale sind unverwechselbare, biologisch bedingte Eigenheiten eines Menschen. Klassisches Beispiel ist der seit 100 Jahren von Kriminalisten verwendete Fingerabdruck. Das Muster der Hautlinien an den Fingerkuppen ist bei jedem Menschen verschieden. Messen, verarbeiten, speichern und automatisch wiedererkennen lassen sich aber eine Vielzahl körperlicher Eigenarten. Besonders viel versprechend scheinen außer dem Fingerabdruck Auge und Gesicht: In der Iris (Regenbogenhaut) gibt es zahlreiche Äderchen, Bändchen und Streifen. Hinzu kommen Unregelmäßigkeiten in den Pigmentansammlungen. Experten beschreiben rund 250 verschiedene Iris- Merkmale, beim Fingerabdruck sind es etwa 40. Kameras nehmen ein Bild der Iris auf und berechnen daraus eine Art Strichcode. Dieser wird beispielsweise in einem Geldautomaten gespeichert. Blickt der richtige Nutzer später in die Kamera, erkennt ihn das Programm wieder und gibt die gewünschte Auszahlung frei. Mund, Augen, Nase, Stirn und Kinn haben in jedem Gesicht einen einzigartigen Abstand zueinander. Sicherheitssysteme vermessen das Gesicht und speichern den Abstand zahlreicher Punkte zueinander. Sind diese biometrischen Daten einer verdächtigen Person bekannt, soll der Computer den Gesuchten sogar im Videobild einer großen Menschenmenge entdecken - selbst wenn die Kamera rund 20 Meter entfernt ist. |
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