Viele bedrohte Tiere sollen geschützt werden
Zum Artensterben tragen die Zunahme der Weltbevölkerung, Kriege und die Ausbeutung der Rohstoffe bei. Durch das Wuchern der Städte, das Abholzen von Wäldern und das Trockenlegen von Feuchtgebieten wird der Artenreichtum ebenso bedroht wie durch Umweltverschmutzung oder industrielle Landwirtschaft und Fischerei. Nach Angaben der
UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) gingen drei Viertel der landwirtschaftlichen Nutzpflanzen im vergangenen Jahrhundert verloren. Von 6300 Tierrassen ist nahezu ein Viertel ausgestorben oder vom Aussterben bedroht. Um den Verlust an Vielfalt aufzuhalten, wurde 1992 die Konvention zum Erhalt der biologischen Vielfalt verabschiedet. Zentrales Ziel ist der Erhalt des natürlichen Reichtums an Tier- und Pflanzenarten. Bisher traten der Konvention 188 Staaten bei, darunter auch Deutschland. Die USA haben sie zwar unterzeichnet, aber nicht ratifiziert.