Rund um den Nordpol messen Forscher von Jahr zu Jahr weniger Eisfläche
Arktis - die eisige Zone des "großen Bären"
Das Nordpolarmeer macht 80 Prozent der Fläche aus
Die Arktis ist das um den Nordpol gelegene Land- und Meergebiet im Nördlichen Polarkreis. Der größte Teil besteht aus dem zu 80 Prozent von Eis bedeckten Nordpolarmeer, das das Zentrum der Arktis ist.


Arktis spielt eine Schlüsselrolle im Klimageschehen
Die Polkappen der Arktis und Antarktis spielen eine herausragende Rolle im weltweiten Klimageschehen. Globale Veränderungen wirken sich dort voraussichtlich früher und stärker aus als anderswo auf der Erde. Kalte und warme Meeresströmungen der Polargebiete beeinflussen das Klima und damit die Lebensbedingungen der Menschen. Die Ausdehnung des Meereises, das die Sonnenstrahlung reflektiert, hat entscheidenden Einfluss auf die Erwärmung der Erde mit weltweiten Folgen.




Licht und Temperatur bestimmen die Umwelt
Die Arktis gehört zu den empfindlichsten Ökosystemen der Erde. Licht und Temperatur sind die bestimmenden Umweltfaktoren. Nördlich des Polarkreises, der bei etwa 66,5 Grad Nord liegt, steigt die Sonne im Winter mindestens einen Tag lang nicht über den Horizont, im Sommer geht sie eine entsprechende Zeit nicht unter. In der sibirischen Tundra sind Wintertemperaturen bis minus 71,1 Grad gemessen worden, im Sommer kann es über 30 Grad warm werden.



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06.12.2006 / ap / dpa / mp