Pferd springt über Hindernis
Auf dem Rücken der Pferde
Vor 55 Millionen Jahren gab es erste Pferde
Die Entwicklung des modernen Pferds, Equus przewalskii f. caballus, begann vor 55 Millionen Jahren mit einem Tier, das kaum an heutige Rösser erinnert: Hyracotherium, auch Eohippus genannt, war klein und gedrungen. Im Lauf der Zeit wurden die Tiere allerdings nicht konsequent immer größer, sondern gingen durchaus in der Evolution rückwärts. Neueste Forschungen zeigen sogar, dass der gemutmaßte Vorfahr, das Przewalskii-Pferd, vielleicht gar nicht der Vorfahr ist.
"Doping bei Pferden gibt es bis in die unteren Klassen"
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Doping bei Pferden sei nicht allein ein Phänomen des Spitzensports, meint der Tierarzt Dr. Eberhard Schüle von der Gesellschaft für Pferdemedizin: "Nur dort tritt es nur zutage, denn in den unteren Gruppierungen wird nicht genügend kontrolliert: Wir wissen gar nicht, wie viele Tiere da unter Medikamentenwirkung laufen. Im mittleren Sport wird nicht genügend kontrolliert und in unteren Sport ist es in vielen Fällen überhaupt nicht bewusst." Mögliche Lösungen wären "zielführend gewesen, wenn sie umgesetzt worden wären."

Stammzellen helfen Pferden und Hunden bei Arthrose
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Die US-Firma Vet-Stem ("Tierstammzellen") setzt auf Stammzellen, um Arthrose bei Hund und Pferd zu kurieren. "Als erstes lassen die Schmerzen nach, dann klingt die Entzündung ab und die Schwellung geht zurück", sagt Firmenchef Bob Harman. " Dann beginnen sich Knorpel und Gelenk selbst zu regenerieren. Nach einer Ruhephase von ein paar Tagen können sich die Tiere langsam wieder normal bewegen." Dabei entnehmen die Wissenschaftler den Tieren eigene Stammzellen.

Jedes zehnte Pferd in der Schweiz leidet an Asthma
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In der Schweiz leidet jedes zehnte Pferd an Asthma. Der Hauptgrund dafür liegt in den Haltungsbedingungen, wie Wissenschaftler der Berner Pferdeklinik erklärten. Demnach verbringen die Tiere einen Großteil ihrer Zeit im Stall, wo sie reizenden und allergenen Stoffen aus dem Heu- und Strohstaub ausgesetzt sind. Andererseits scheinen Asthma-anfällige Pferde besser gegen Parasiten geschützt zu sein. Diese Forschungsergebnisse könnten auch für Menschen von Interesse sein.

Klonpferde können auf natürliche Weise Fohlen zeugen
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Das Klonpferd Pierazade de Vialaret hat auf natürliche Weise ein Fohlen bekommen. Für die Forscher ist das der Beweis, dass Klonen das Erbgut kastrierter Pferde wie des Wallachs Peraz wieder in die Zucht zurückbringen kann. Mutter war die Stute Dziupla. "Die Gefahr ist die gleiche wie bei der künstlichen Besamung: zu viele Nachkommen aus einer genetischen Linie", räumt Palmer ein. "Hier sind die Zuchtorganisationen gefordert, um Regeln zu schaffen, die solche Nachteile ausschließen."

Die Farbe der Lipizzaner geht auf Gen-Mutation zurück
© ap
Das makellose Weiß der Lipizzaner-Pferde geht offenbar auf das mutierte Gen "Asip" zurück. Dies ist das Ergebnis einer internationalen Studie, an der auch die Veterinärmedizinischen Universität Wien mit Dr. Monika Seltenhammer beteiligt gewesen ist. Sie hat damit das jahrzehntealte Geheimnis der edlen Rösser gelüftet. Alle weißen und grauen Pferde kommen demnach mit einem deutlich dunkleren Fell auf die Welt, erbleichen aber im Alter von sechs bis acht Jahren wegen einer Mutation des Chromosoms 25.

Forscher legen Arbeitsversion des Pferde-Genoms vor
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Eine internationale Forschergruppe hat einen ersten Entwurf der Sequenz des Genoms des Pferds (Equus caballus) veröffentlicht. Die Wissenschaftler werden diesen ersten Entwurf des Pferdegenoms noch verfeinern, erläutert Prof. Ottmar Distl von der Tierärztlichen Hochschule Hannover. Um ein so großes Genom zu entschlüsseln, müsse man es zerteilen "Wir haben das Pferde-Genom in 300.000 Stücke zerlegt und die Enden sequenziert. Dadurch konnten wir die Reihenfolge der DNA-Teile im Pferde-Genom nachvollziehen."

Ausstellung beleuchtet Pferdeopfer und Reiterkrieger
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Seit Mittwoch, 6. Dezember 2006 beleuchtet die Sonderausstellung "Pferdeopfer - Reiterkrieger: Fahren und Reiten durch die Jahrtausende" die kulturgeschichtliche Bedeutung des Pferdes: Sächsische Krieger wollten auch nach ihrem Tod auf die Jagd gehen. Nahe ihrer eigenen Grabstätte ließen sie deshalb Pferde und Jagdhunde beisetzen. Archäologen entdeckten auf einem Gräberfeld in Rullstorf nahe Lüneburg drei Pferdeskelette und zudem - als Locktier - einen angeschirrten Hirsch.

"Die Pferde wollen springen, ohne dass wir sie zwingen"
Während die anderen Springreiter das Eisen im Pferdemaul für die einzige Möglichkeit halten, das Tier sicher über den Parcour zu lenken. "Ich sehe mich als Idealisten", sagt Jürgen Krackow. Er wolle "den Menschen zeigen, dass ein Pferd ohne Zwang diesen Hochleistungssport machen kann. viele Leute gehen davon aus, dass wir unsere Pferde immer nur über diese Sprünge zwingen - das ist nicht der Fall. Die Pferde entscheiden sich selbstständig so zu springen, sonst ist dieser Sport nicht möglich."

"Der Reiter muss ein wenig in sein Pferd hineinhorchen"
Infrarotwellen regen die Durchblutung an, Musik und farbige Lichter richten die Psyche auf den Sieg aus. Geräte wie aus dem Fitnessstudio trainieren die Kondition. Doch es sind hier keine menschlichen Athleten, die für ihren Einsatz im Wettkampf vorbereitet werden - es sind Hochleistungspferde. "Wie man den Tagesablauf im Trainingsalltag gestaltet, ist von Pferd zu Pferd sehr individuell", weiß Vielseitigkeitsreiter Frank Ostholt, "der Reiter muss da ein bisschen in sein Pferd hineinhorchen."

Stutenmilch unterstützt die Therapie bei Neurodermitis
Stutenmilch kann die Therapie bei entzündlichen Hauterkrankungen unterstützen. Sie enthält antibakterielle und entzündungshemmende Wirkstoffe, die das Immunsystem aktivieren. Wissenschaftler der Universität Jena konnten nach eigenen Angaben in der weltweit ersten klinischen Studie diesen Effekt nachweisen. Die Ergebnisse zeigten aber auch, dass nicht alle Patienten von der Stutenmilch-Trinkkur profitierten, wie Studienleiter Dr. Martin Kaatz weiß.

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13.11.2003, zuletzt aktualisiert am 26.06.2009 / mp