Unbeschwert laufen und hüpfen die Astronauten auf der Mondoberfläche. Doch für Kritiker springen sie nicht hoch genug - 40 bis 60 Zentimeter und damit nicht viel höher, als man auch auf der Erde springen könnte. Dies sei nicht vereinbar mit der geringeren Anziehungskraft der Mondes. Die Fallgeschwindigkeit dort beträgt 1,62 Meter pro Quadratsekunde- also rund ein Sechstel von der Fallbeschleunigungskraft der Erde mit 9,81 m/s
2. Das, so die Gegenargumentation, sei ganz einfach erklärt. Das Gewicht verändert sich zwar, wird leichter, nicht aber die Masse der Gegenstände. Auch die Trägheit der Masse ist dieselbe, egal ob auf dem Mond oder auf der Erde. Man muss weniger Arbeit gegen die Anziehungskraft verrichten, aber trotzdem noch mit derselben Kraft die Masse in Bewegung setzen. Unterm Strich kann man deswegen auf dem Mond sechs Mal höher hüpfen als auf der Erde. Ein Mensch mit einem 80 bis 90 Kilo schweren Raumanzüge kann auf der Erde keine besonders hohen Sprünge machen.