Drei Mikrometer große Zähnchengrate in den Hautschuppen der Sandboa (
Gongylophis colubrinus) lassen diese in den Wüstensand eintauchen, hat die Max-Planck-Biologin Marie Christin Klein herausgefunden. "Diese fungieren quasi als Schienen. Die obere Schicht ist härter und unflexibler und die innere ist im Vergleich dazu weich und flexibel." So können die Hautschuppen der Sandboa Drücke von außen leicht abfedern. "Wären die Schuppen weich und biegsam, könnten sie die Sandkörner nicht in die richtige Position schieben. Wären sie hart und unelastisch, müssten die winzigen Zackenkämme im Sand sofort abbrechen."