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Der Goldene Schnitt und Fibonacci-Folge hängen zusammen
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Die Blätter liegen wenig übereinander
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Hier kommt auf einmal eine andere Zahl ins Spiel: der Goldene Schnitt (φ). Das ist eine Zahl, die sich extrem schlecht durch den Bruch zweier rationalen Zahlen annähern lässt, sprich: Egal, wie viele Blätter folgen, die Wahrscheinlichkeit, dass sie dicht übereinander liegen, geht gegen null. Der goldene Schnitt selbst ist definiert als ½·(1+√5). Das Faszinierende ist, dass der Goldene Schnitt mit der Fibonacci-Folge zusammenhängt: Der Quotient zweier folgender Zahlen aus der Folge nähert sich immer mehr φ an.
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Fraktale kennzeichnet das Prinzip der Selbstähnlichkeit
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Fraktale sind schon lange bekannt
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Auch hierfür hat der Mathematiker einen Begriff: Fraktale. Der US-amerikanische Mathematiker Benoit B. Mandelbrot, Professor an der Harvard-Universität, gilt als "Vater" der Fraktale. Vergrößert man ein Merkmal eines solchen Fraktals, die Elemente der Bilder eben, so tauchen immer wieder dieselben Merkmale auf. In der großen Woge ist eine kleine, ebenso strukturierte Welle enthalten, genauso steckt Wirbel in Wirbel. Die Mathematiker sagen, dass diese Strukturen nur sich selbst ähnlich sind. Man kann sie mit sonst nichts vergleichen, das ist das für die Fraktale kennzeichnende Prinzip der Selbstähnlichkeit. Die Existenz der Fraktale oder zumindest ähnlicher Strukturen waren der Wissenschaft schon jahrhundertelang bekannt.
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Viele Disziplinen beschäftigen sich mit fraktaler Geometrie
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Fraktale wurden zur Erklärung der Welt herangezogen
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Fast jeder Mathematiker habe sie damals als "Monster" betrachtet, die man besser in Ruhe lasse. Je weiter die Physiker am Anfang unseres Jahrhunderts daran gingen, die Fragen nach der Form der Welt zu entschleiern, um so mehr wurde die Theorie der Fraktale wieder aufgegriffen. Schienen die Monster anfangs noch völlig ungeeignet zur Bechreibung der Natur zu sein, so wurden sie doch allmählich zu einem wichtigen Hilfsmittel. Manche Wissenschaftler scheuen sich nicht, von einer revolutionären Entwicklung innerhalb der Mathematik zu sprechen. Es sind nicht nur Mathematiker betroffen. Auch Physiker, Chemiker, Biologen, Statistiker, Techniker, Astronomen, Meteorologen und Ökonomen befassen sich mit dem Phänomen der fraktalen Geometrie.
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Die Natur ist oft unregelmäßig - es gibt abenteuerliche Formen
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Nicht alles lässt sich über Mathematik erklären
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Aber es waren und sind eben nur Ähnlichkeiten, die wahre "Natur ist nicht glatt" (Mandelbrot), die meisten Formen sind abenteuerlich zerrissen und zersplittert. Die Baumrinde ist übersät mit Rissen und Sprüngen, ein Blitz bahnt sich seinen Weg im Zickzack. Das Beispiel einer Küstenlinie erläutert die Anschauungen der revolutionären Mathematiker. Aus dem Weltall erscheinen die britischen Inseln mit einer genau definierten Küstenlänge. Beim Näherkommen erschließen sich dem Auge ständig neue Buchten, die Uferlänge wächst stetig. Tatsächlich umspült das Meer Tausende von Felsen und Myriaden von Sandkörnern. Die Grenze zwischen fest und flüssig wächst so ins Unermessliche.
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