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Auch kleine Mengen Alkohol wirken schädlich auf das Gehirn
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Die Nervenzellen werden durch Alkohol beschädigt
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Regelmäßiger Alkoholgenuss schädigt auch in geringen Mengen das Gehirn. Schuld ist die Aminosäure Homocystein, die im Hirn als falscher Botenstoff wirkt und dadurch die Nervenzellen schädigt, wie eine Studie der psychiatrischen Universitätsklinik Erlangen ergab. Je regelmäßiger Alkohol getrunken werde und je größer die Menge sei, desto höher steige auch der Homocysteinspiegel. Die Art des alkoholischen Getränks habe dagegen ebenso wenig Einfluss auf die Konzentration der schädlichen Aminosäure wie ein einzelner Rausch.
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Wissenschaftler hoffen auf Folsäure und Homocysteinwerte
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Alkohol bedeutet für viele Menschen Entspannung
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Gerade bei alkoholkranken Menschen bewirke dies einen immer wiederkehrenden Angriff auf die Nervenzellen im Gehirn. Der Extremfall trete beim Alkoholentzug ein und könne in den ersten Tagen zu epileptischen Anfällen führen. Die Experten erhoffen sich von ihren neuen Erkenntnissen wirksame Ansätze zur Behandlung alkoholbedingter Hirnschäden. In einem ersten Schritt wollen sie die erhöhte Einnahme von Folsäure als Therapie zum Schutz des Gehirns untersuchen. Hoffnung macht den Wissenschaftlern auch, dass sich nach Einstellung des Alkoholkonsums die erhöhten Homocysteinwerte normalisieren und sich in ungefähr der Hälfte der Fälle der Hirnschwund langfristig wieder zurückbildet.
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Die Aminosäure Homocystein entsteht als Zwischenprodukt beim Abbau von Methionin, einem lebenswichtigen Proteinbaustein. Sei der Folgeabbau gestört, steige der Homocysteinspiegel wieder an. Als mögliche Ursachen für solche Störungen nennen die Mediziner neben dem Alkoholkonsum auch Vitaminmangel, bestimmte Medikamente und erhöhten Kaffeekonsum. Bekannte Folgen eines Folsäuremangels und daraus resultierend eines erhöhten Homocysteinspiegels seien ein erhöhtes Risiko für Herzerkrankungen, Thrombosen, Schlaganfälle und bei Neugeborenen die Gefahr eines so genannten offenen Rückens.
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