Fokus auf Vulkane
Jules Verne wollte zum Kern der Erde - aus Vulkanen tritt das Innere hervor
Feuer aus der Tiefe
Natürliche Radioaktivität treibt Gesteinsströme
Fast 90 Prozent der weltweit 1500 aktiven Vulkane sind Teil des Pazifischen Feuerrings. Hier ereignen sich 90 Prozent der Erdbeben.
Vulkanausbrüche - Asche lässt Algen blühen
Vulkanausbrüche können mit ihren Aschewolken Algenblüten im Meer verursachen und damit das Klima positiv beeinflussen.
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Vulkanasche - Daten aus der Wolke
Am Forschungszentrum Jülich messen Atmosphärenforscher seit 16. April 2010 mit dem Lidar-System den zeitlichen Verlauf der Aschewolke.
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Eyjafjallajökull - Dem Vulkan so nah
Im Dienst der Wissenschaft hat sich der Zürcher Vulkanforscher Peter Diethelm auf 300 Meter an den Krater des Eyjafjallajökull herangewagt.
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Vulkanausbruch - Etwas weniger Asche
Der Gletschervulkan auf Island stößt zunehmend weniger Asche und mehr Lava aus, sagte ein Sprecher des Meteorologischen Instituts Reykjavik.
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Die Radioaktivität der Erde treibt Vulkane an
Ursache von Vulkanausbrüchen und Erdbeben ist schlussendlich die natürliche Radioaktivität der Erde. Die treibt die Gesteinsströme im Erdinnern an, die wiederum bewegen die Kontinentalplatten.
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Vulkan auf Meeresgrund vor Tonga ausgebrochen
Zwischen Australien und Tahiti ist auf dem Meeresgrund ein Vulkan ausgebrochen. Seit Montag, 16. März 2009 steigen gewaltige Dampfsäulen und Rauchwolken über dem Seegebiet in der Nähe der Insel Tongatapu empor. Wissenschaftler brachen am folgenden Donnerstag auf, um die heftigen geologischen Aktivitäten genauer zu untersuchen. Für die Inselbewohner bestehe bislang keine Gefahr, erklärten die Behörden des pazifischen Inselstaates Tonga in der Hauptstadt Nuku'Alofa.
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Elektrische Felder verraten Stärke des Ausbruchs
Während eines Vulkanausbruchs verändert sich das elektrische Feld des Feuerbergs. Den größten Ausschlag der Messkurve gibt es, wenn die Magmakammer im Krater explodiert. Die Stärke der Explosion entscheidet, wie weit die Brocken hinaus fliegen, und wie hoch eine Aschewolke aufsteigt. Der Würzburger Vulkanologe Bernd Zimanowski hofft, anhand des elektrischen Feldes die Stärke einer Eruption vorhersagen zu können: "Wenn Kameras nichts mehr sehen, gibt dieses Gerät immer noch volle Informationen."
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Geladene Teilchen im Vulkanrauch erzeugen Blitze
Vulkane speien nicht nur Lava und Asche aus, sondern produzieren auch Blitze. US-Forscher haben die Blitze beim Ausbruch des Vulkans Mount St. Augustine in Alaska detailliert untersucht. Sie beschreiben im US-Fachjournal "Science" zwei Blitzphasen: Die erste, bislang unbekannte Phase bestehe aus einigen kleinen Blitzen, die durch elektrische Entladungen des Vulkanauswurfes direkt während der Explosion entstehen.
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Neue Erdschicht wirkt sich auf Vulkanaktivitäten aus
Eine neu entdeckte Schicht im Erdinneren könnte das Verhalten von Vulkanen und Erdbeben beeinflussen. Das haben Wissenschaftler um Viktor Struzhkin vom "Carnegie Institution's Geophysical Laboratory" heraus gefunden. Diese neue Schicht könnte stark mit seismischen Wellen reagieren und somit Auswirkungen auf Vulkanaktivitäten und Erdbeben haben.
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Forscher blicken mit schweren Elektronen in Vulkane
Bestimmte Elementarteilechen, die Myonen, eröffnen japanischen Vulkanologen den Blick in das Innenleben eines Vulkans während eines Ausbruchs. Bei der Radiographie ähnlich der Röntgenaufnahme eines Menschen analysieren die Forscher den Weg von Myon-Teilchen. Das "schwere Elektron" entsteht nach der Reaktion von kosmischer Strahlung mit der Erdoberfläche. Die neue Technik brachte nach Untersuchungen einer Eruption in Zentraljapan erste Erkenntnisse, wie sich Magma formt.
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Geologen fürchten Pompeji-artigen Vesuv-Ausbruch
Forscher um den französischen Geowissenschaftler Bruno Scaillet halten einen neuen verheerenden Ausbruch des italienischen Vulkans Vesuv für möglich. "Das Hauptreservoir, das die Ausbrüche speist, befand sich vor 2000 Jahren in sieben bis acht Kilometern Tiefe. Seit Pompeji ist diese Magmaansammlung unter dem Vulkan ständig weiter nach oben gewandert und hat sich der Oberfläche angenähert." Die Forscher forderten dringend eine Untersuchung des Vulkans.
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Kohlendioxid an 15 Stellen rund um den Vejano
Prof. Giovanni Chiodini vom vulkanologischen Insitut in Neapel hat eine Karte Italiens erstellt, die alle Orte, an denen Gefahr durch vulkanische Gase droht, erfasst. Gemeinden können damit Schutzmaßnahmen treffen, um so etwas wie in Vejano zu verhindern. Dort starben zwei Männer während einer Jagd, weil Kohlendioxid eines erloschenen Vulkans aus dem Boden strömte. "Vejano war kein Einzelfall", erklärt Chiodini. "Wir wissen von mindestens 20 tödlichen Unfällen in den letzten Jahre in Zentral- und Süditalien."
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Künstlicher Vulkan aus Würzburg ahmt Vesuv nach
150 Kilometer vom Vesuv entfernt steht in Apulien der erste künstliche Forschungsvulkan. Physiker und Vulkanologen der Uni Würzburg zeigen gemeinsam mit dessen Erfinder, Pierrofrancesco Dellino von der Universität Bari, wie die pyroklastischen Ströme entstehen - glühendes Gestein gemischt mit Gasen und Asche aus dem Krater. Für den künstlichen Vulkan haben sie 300 Kilogramm Gestein und Asche des Vesuv aufgeschüttet, wobei das Mischungsverhältnis der Körnergrößen der im echten Vulkan entspricht.
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Der Krater des Yellowstone-Vulkans hebt sich rasch
Der Krater des weltweit wohl gefährlichsten Vulkans im US-amerikanischen Yellowstone-Nationalpark hat sich einer Studie zufolge seit Mitte 2004 im Rekordtempo gehoben. Innerhalb von 30 Monaten stieg die Krateroberfläche um insgesamt 18 Zentimeter an - mehr als jemals zuvor seit Beginn der Messungen 1923. Das berichten der Geophysiker Wu-Lung Chang und seine Kollegen von der Universität des US-Bundesstaates Utah. Man wisse nicht, was das bedeute, sagt Hank Heasler.
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Aus dem sizilianischen Vulkan Ätna strömt Lava
Zum zweiten Mal binnen weniger Tage ist der Vulkan Ätna auf Sizilien aktiv geworden. Das italienische Institut für Geophysik und Vulkanologie in Catania registrierte am Dienstag, 13. Mai 2008 mehrere Erdstöße in der Gipfelgegend des Vulkans. Gegen Mittag wurde ein weiterer Erdstoß der Stärke 3,8 gemessen, wobei das Epizentrum in 200 Metern Tiefe lag. Der wolkenverhangene Himmel behindert die Sicht auf den Gipfel, deshalb hat sich ein Expertenteam auf den Ätna begeben.
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Granit Patagoniens gibt Hinweise auf Alpen-Magma
Die besondere geologische Struktur Patagoniens ist ein Glücksfall für Geologen wie Lukas Baumgartner von der Uni Lausanne: "So, wie man das dort in Patagonien sieht, habe ich das sonst noch nirgends auf der Erde gesehen." Gletscher haben sich dort tief in das Gestein eingegraben und dort die Granitfelder freigelegt: Magmakammern erstarren im Untergrund zu Granit. Flüssiges Gestein kommt aus der Tiefe, schildert der Geologe: "Dabei wird das Dach hochgehoben, es bilden sich kleine Berge."
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Angst vor Tsunami nach Ausbruch des Stromboli
Der Vulkan Stromboli auf der gleichnamigen sizilianischen Insel ist wieder aktiv. Lavaströme ergossen sich am Mittwoch, 28. Februar 2007 den zweiten Tag in Folge über die Hänge des Vulkans ins Mittelmeer. Es war Mittagszeit, die meisten der 500 Einwohner auf Stromboli - einer kleinen Insel nördlich von Sizilien - saßen beim Essen, als sich der erste Krater öffnete. Sechs Minuten später wälzte sich aus einem weiteren Felsspalt glühende Lava ins Meer, das war um 13.45 Uhr. Noch machten sich die meisten keine Sorgen.
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Zusammenhang zwischen Beben und Merapi unklar
Der Merapi ist aktiver geworden. "Es ist nicht auszuschließen, dass ein Zusammenhang mit dem Beben besteht", sagt Jochen Zschau vom Geoforschungs-Zentrum Potsdam. Beides ist auf die Bewegung der Indo-Australischen Platte unter die Eurasische am Sundabogen zurückzuführen. Andere Geologen meinen indes, dass sich durch das Beben die Wahrscheinlichkeit eines Ausbruchs des Feuerbergs nicht erhöhe. Indonesien liegt in einem der vulkanisch und seismisch aktivsten Gebiete der Erde.
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"Feuer aus der Tiefe" - der Vulkan Merapi bricht aus
Der Gunung Merapi ist einer der aktivsten und gefährlichsten Vulkane des Inselstaates Indonesien. Er liegt am Rand der Indo-Australischen Kontinentalplatte - dem Pazifischen Feuerring. Ascheregen, Glutwolken und heftige Explosionen haben immer wieder Menschenleben gefordert. Der größte Ausbruch erfolgte 1930, damals starben mehr als 1300 Menschen. Das Magma, das im Merapi aufsteigt, ist sehr zählflüssig und besteht aus kieselsäurereichem Andesit.
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5000 Indonesier fliehen vor Vulkan Merapi
Aus Furcht vor einem drohenden Ausbruch des Vulkans Merapi in Indonesien haben mehr als fünftausend Menschen ihre Häuser um den brodelnden Berg verlassen. In der Nacht sei aus dem Vulkankegel erstmals Lava gequollen, berichtete ein Mitarbeiter des Vulkan-Büros in Yogyakarta am Donnerstag, 4. Mai 2006. An einem Berghang drang zudem Feuer nach Außen, was nach Einschätzung von Geologen ebenfalls auf einen bevorstehenden Ausbruch hindeutet. Zunächst gab es keinen Evakuierungsbeschluss.
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Zum Thema "Vorsage von Vulkanausbrüchen" sprachen wir mit dem Würzburger Vulkanologen Bernd Zimanowski
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Stromboli ist ausgebrochen - Angst vor einem Tsunami wächst
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Wir sprachen mit dem Potsdamer Seismologen Prof. Rainer Kind über den Zusammenhang zwischen Vulkanismus und Erdbeben.
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Feuer aus der Tiefe - der Vulkan Merapi bricht aus
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