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Hoodia wächst in den salztrockenen Weiten der Kalahari. Sie ist nicht gerade eine Köstlichkeit - außen stachlig und innen bitter. Das tagelange Kauen vertreibt nachhaltig Hunger und Durst, wenn das die muffig riechenden Blüten nicht schon vorher getan haben, meint Dr. Uwe Schippmann vom Bundesamt für Naturschutz: "Wenn über lange Wochen durch die südafrikanische Wüste wandere und mir irgendwann die Lebensmittel ausgehen, werde ich natürlich auf die Idee kommen, auch eine kaktusähnliche Pflanze zu essen. Da sie einen bitteren Geschmack hat, nehme ich an, dass das nicht gerade appetitfördernd wirkt. Möglicherweise ist das ganze nur ein Mythos." Zwar sei p57 isoliert worden, aber: "Die Tatsache, dass man diesen Stoff analysiert hat und identifiziert hat, heißt noch lange nicht, dass er in der versprochenen Weise auch wirksam ist."
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