DNA verrät die Verwandtschaft ... oder auch nicht
Bei einem Vaterschaftstest werden 16 verschiedene DNA-Abschnitte verglichen
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Bei einem Vaterschaftstest werden insgesamt 16 verschiedene DNA-Abschnitte auf Ähnlichkeit verglichen. Es handelt sich um die Längen bestimmter Bereiche, die sich von Mensch zu Mensch unterscheiden - sofern man nicht das gleiche Erbgut teilt. Diese Bereiche zeichnen sich dadurch aus, dass sie hochrepetetiv sind, also sich kurze Folgen der DNA-Basen immer wiederholen. Die Länge allerdings variiert bei den Menschen. Das ist dadurch möglich, da sie wahrscheinlich nicht für Gene kodieren.
So lässt sich zwar keine Abstammung direkt beweisen, aber als mit mehr als 99 Prozent wahrscheinlich kennzeichnen - eine untergeschobene Vaterschaft lässt sich dagegen sicher widerlegen. Das liegt in der Natur der Statistik. Die zu untersuchende Probe kann aus der Mundschleimhaut oder aus Haarwurzeln gewonnen werden, wenn kein Blut zur Verfügung gestellt wird. Sind die Mengen gering, kann man die DNA durch PCR vermehren.

In einer Linie vom Vater auf den Sohn vererbt?

Speicheltest - der durchschaute Mensch

25.04.2003, zuletzt aktualisiert am 24.01.2005 / nano online / mp
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