Tödlicher Sekundenschlaf
Forschung und Praxis

Der gefürchtete "Sekundenschlaf" führt immer wieder zu katastrophalen Unfällen. Laut einer deutschen Studie ist die Ursache für ein Viertel aller tödlichen Autobahnunfälle Sekundenschlaf.

Müde im Simulator

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Obwohl viele Autofahrer sich als ausgesprochen müde betrachten, sind sie dennoch der Meinung, mit dem Fahren kein Problem zu haben. An der Universität Würzburg untersuchen Wissenschafter, wie übermüdete Autofahrer in Zukunft rechtzeitig gewarnt werden können.
Müde im Praxistest

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Mehrere große Autohersteller arbeiten an einem System, das wirkungsvoll und ohne den Lenker zu stören, vor dem gefährlichen Sekundenschlaf warnt. So haben Techniker bei BMW auf Basis der Ergebnisse der Würzburger Verkehrsforscher ein Gerät entwickelt, das beginnende Müdigkeit besonders frühzeitig erkennen soll.
Alarm warnt müde Autofahrer

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Wissenschaftler arbeiten an einem Alarmsystem, dass müde (Lkw-)Fahrer frühzeitig erkennen und damit warnen kann. Schließlich sind gerade die Brummifahrer besonders anfällig dafür, fahren sie doch unter Zeitdruck Tausende von Kilometern, meist ohne große Pausen und ohne fixe Ruhezeiten.
Sekundenschlaf als häufige Unfallursache

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Jeder vierte Verkehrsunfall wird von Fahrern verursacht, die am Steuer einnicken. Solche Müdigkeitsattacken treten nicht nur bei kurzfristigem Schlafmangel auf. Eine wachsende Zahl von Menschen findet nachts keine Ruhe, weil sie oft - ohne es zu wissen - an chronischen Schlafstörungen wie etwa Schlafapnoe leiden.

04.03.2003
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