Wissenschaftler der Universtität Chicago sind zu dem Schluss gekommen, dass der Unterschied zwischen Mensch und Affe sich weniger aus der Zahl der abweichenden Gene ergibt, sondern aus der Art, wie die Gene abgelesen werden. Dabei vermuten die Forscher, dass die Nutzung des Feuers durch den Menschen eine entscheidende Rolle gespielt hat. In Genen schlummern die Informationen, wie Proteine als Bausteine für Zellen hergestellt werden, und wie diese letztlich zusammenarbeiten. Dabei ist das molekulare Zusammenspiel außerordentlich komplex; selbst kleine Veränderungen können enorme Auswirkungen auf die Anatomie und das Verhalten eines Wesens haben. Menschen und Affen sind dabei genetisch gesehen sehr enge Verwandte. Bei Schimpansen weisen weniger als vier Prozent des Gen-Codes Unterschiede zum Menschen auf.