"Es ist eigentlich meine Absicht gewesen, Wissenschaft und Kunst in einmaliger Weise verbinden zu können, und meinen Beruf also auch künstlerisch umsetzen zu können", schildert Erwin Schopf. Er malt mit Bakterien. "Das Wissenschaftliche bei dieser Arbeit ist die gesamte Grundlagenforschung, die eineinhalb Jahre gedauert hat", so Schopf. Gemeinsam mit der Künstlerin Monika Domes, die die Studien sogleich im Malexperiment austestete, fand Erwin Schopf heraus, dass sich die Bakterienstämme in Verbindung mit anderen Stämmen einmal stark und einmal schwach verhalten. Nicht jeder Farbstamm kann zum Malen verwendet werden.