"Schlafsand"
Während des Schlafens bekommen wir den Schlafsand in die Augen
Getrocknete Tränen
Der Körper kann die Flüssigkeit nicht transportieren
Den Sand, der nach dem Schlafen in den Augenwinkeln hängt, ist Tränensekret. Der Körper kann es im Schlaf nicht abtransportieren.
Die Reste der Flüssigkeit bleiben dort und trocknen. Die krustige Substanz wird Schlafsand genannt.
Das Tränensekret versorge Hornhaut und Augenoberfläche mit Nährstoffen und schwemme Fremdstoffe hinaus, erklärt der Augenarzt Johannes Nepp. "Ein Schleim zur Haftbarmachung des Tränenfilms an der Augenoberfläche dient dazu, dass das Wasser überhaupt in die Hornhaut eindringen kann. Fett hilft beim Verbessern des Lidschlags und verhindert Verdunstung. Es dient der Abwehr zusammen mit den Proteinen", sagt Nepp.
"Die Tränendrüse besteht aus zwei Teilen, die in der Augenhöhle über dem Augapfel an der äußeren Oberseite liegen", sagt Nepp. "Sie produziert die Tränenflüssigkeit. Diese wird über viele kleine Kanäle auf die Augenoberfläche geleitet und mit dem Lidschlag verteilt. Über den Lidschlag wird die überflüssige Tränenmenge in die ableitenden Tränenwege, den Tränensack, in die Nasenhöhle abgeleitet." Im Durchschnitt vergießt der Mensch 100 Liter Tränenflüssigkeit im Laufe des Lebens.
Auch ein gesundes Auge ist stets mit einem Tränenfilm überzogen, der Nährstoffe liefert. Ohne die Tränenflüssigkeit vertrocknete die Hornhaut und man könnte nicht mehr sehen. Der Tränenfilm besteht aus Wasser, Fett und entzündungshemmenden Eiweißen.
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Die Frage
"Wie kommen die Sandkörner morgens nach dem Schlafen in die Augen?"
Michael Peters aus Baesweiler